Wolfgang Hebold

Die Verheerung Europas *

Ein Tagebuch des Niedergangs
Noch ein Blog? - Ja, noch ein Blog. Denn ein politisch denkender Bürger kann diesem Treiben nicht weiter stillschweigend zusehen. Politiker und Medien strengen sich an, Europa, das an Katastrophen in den vergangenen 100 Jahren nun wahrlich genug erduldet hat, in die nächste zu schicken. Stichworte: Verschuldung, Islamisierung, ethische Verwahrlosung, Verdummung durch Medien und Politik. Die Liste ist lang, sehr lang.
Was aber macht jemand, der weder über die Zeit noch die Mittel verfügt, in diesen Fall rettend einzugreifen? - Er dokumentiert den Niedergang für die Nachwelt. Aus seiner verengten Perspektive und mit beschränkten Mitteln. Aber mit der Freiheit, die diese persönliche Perspektive verleiht.
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Samstag, 31. Dezember 2016
Seelenloses Deutschland

Die seelische Leere, durch die dieses Land zur Zeit taumelt, ließ sich gestern mit Händen greifen. Beim Begräbnis des Lastwagenfahrers, der am 19. Dezember von einem Moslem in Berlin ermordet wurde, hatten sich nicht nur bedeutende Politiker Polens versammelt. Presse, Funk und Fernsehen waren zugegen. Es war ein Staatsakt.

Doch entscheidend für den Unterschied waren nicht diese Äußerlichkeiten. Entscheidend war etwas andres, das aus den Äußerlichkeiten Innerlichkeit entstehen ließ. Etwas, das mich das zweite Mal in den Tagen seit dem Massenmord überrascht hat: Die Bedeutung der jenseitigen Sphäre. Die Bedeutung des Glaubens. Und was es bedeutet, ihn nicht mehr zu halten.

In der Kirche, in der der Tote aufgebahrt war, war das Leben jenes Mannes mit Händen ergreifbar. Selten ist mir so deutlich geworden, was der Abschied von den Toten bedeutet. Ich habe zwar kein Wort verstanden von den Reden und Worten der Priester. Doch jedes einzelne Wort wog wie eine Sekunde, die der Tote noch bleibt, bleiben sollte. Dieser Wunsch der Hinterbliebenen, die Zeit möge doch halten, der Abschied noch nicht sein. Er drückte sich aus in Wort und Musik. Es war lang, konnte aber nicht lang genug dauern.

Die Besucher waren beseelt von diesem Moment. Wahrscheinlich hatte keiner, wie ich, morgens kurz überlegt, eventuell doch nicht zu fahren. Ein freier Morgen mehr, zum Lesen, zum Teetrinken Dann stand das Foto von Lukasz Urban vor meinen Augen. Nun stand ich nicht weit weg von seinem Sarg. Er, der ermordet wurde, wurde hier zu Grabe getragen. Von allen umarmt.

Wie anders in Deutschland. Keine zwei Tage nach dem Massenmord schwadronierten Politiker schon was von unserem Leben, das weiter gelebt werden müsse. Wir dürften uns unsere Lebensart nicht zerstören lassen von diesen Figuren. Die Party muss weitergehen, die Party Willkommenskultur. Egal, wieviele Tote sie schon gefordert hat und noch fordert. Deutschland tritt so wenig wie seine kaltblütige Kanzlerin zurück, wenn es einmal marschiert.

Noch ist Polen nicht verloren - ist Deutschland schon wieder verloren? Es will so scheinen. Denn von dieser Gemeinsamkeit in jener polnischen Kirche und in jenem polnischen Dorf trennen uns Welten. Dieses Land hat keine Seele. Ist es der Glaube, der fehlt? Was ist Glaube? Was fehlt?

Ich kann es nicht sagen. Aber die Blicke und die Art wie sich die Kirchenbesucher plötzlich und wechselseitig angeschaut haben - sie öffnete einmal mehr den Blick auf die Moslems, die sich als Herrenmenschen unter die anderen mischen und dann um sich zustechen wollen.

Etwas ist anders in Polen. So ganz anders. Stolz getragene Uniformen als Kleider des Landes. Sie stehen für ein Land, das sich verteidigen kann. Ein Land, das zu sich steht.

Jedes Volk bekommt, was es verdient. So auch die Deutschen. Eine Kanzlerin, die sich wie ein Flittchen mit syrischen Flüchtlingen für Selfies abbilden lässt, derweil die Mörder sich über die grüne Grenze an ihre Opfer heranschleichen können. Parteien, die Doppelmoral für eine Art moralische Steigerung halten. Kirchen, die aus guten Gründen kaum mehr einer besucht. Den Islam. Und so finden eine Vergnügungskultur und ein Afterglaube zusammen. Mögen sie auch zusammen verschwinden.

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Freitag, 30. Dezember 2016
Pack? - Islamisches Pack

Der islamische Mörder von Berlin lebte vor allem in Nordrheinwestfalen. Darauf hat sich der berliner sozialdemokratische Innensenator berufen, als man ihn auf die Sicherheitslücken in Berlin aufmerksam machte. Und damit lag er nicht falsch. Der Mörder lebte tatsächlich im Westen.

Dort kannte man ihn. Er war als Gefährder vermerkt. Er hätte ausreisen müssen. Er bewegte sich im terroristischen Umfeld.

Macht nichts, dachte man sich wohl im rot-grünen Düsseldorf. Der Mann ist Asylant und die sind bekanntlich nicht illegal hier. Kein Mensch ist illegal - also auch kein potentieller, islamischer Mörder. Auch diesem Menschenkind steht ein Bleiberecht zu, wie andren die Flasche.

Das allein ist schon ein Skandal. Ein Skandal mindestens so skandalös, wie die gespielte Aufregung der Christdemokraten über Rot-Grün. Denn die haben solche Leute nach Deutschland gelassen.

Aber der Mann machte noch mehr. Und hier wird es noch skandalöser. Er tingelte in Nordrheinwestfalen durch die Moscheen. Also jene grundgesetzlich geschützten Ruheräume islamischer Terroristen.

Ja, ich weiß, nicht in allen Moscheen verkehren die Mörder. Aber seltsam: Ich habe noch von keiner gehört, die diesen Mann der heiligen Stätte verwies. Er durfte dort predigen, wie es Allah ihm wohl befahl. Also jener Allah, dem auch sein Morden gefiel.

Protest von anderen Gläubigen? Auch davon ist nichts bekannt. Islamische Hassprediger werden in aller Regel nicht durch Muslime selbst überführt.

Und das ist nun wirklich skandalös: Deutsche Politiker hetzen gegen jedes ostdeutsche Dorf, dessen Bewohner gegen Proteste gegen aufgezwungene Flüchtlingsheime nicht einschreiten wollen. Aber gegen jene Muslime, die dem Treiben ihrer Glaubensgenossen stillschweigend lauschen, gegen jene Muslime erhebt keiner von denen das Wort. Dabei sind sie so gut wie jeder Neonazi nichts weiter als Pack - islamisches Pack. Und während man "Nazis raus" gröhlen darf, wird, wer "Moslems raus" rufen würde, umgehend selber zum Nazi erklärt.

Immer noch gibt es also in diesem Land eine tiefe Neigung zum Terror. Das erklärt einen guten Teil der Willkommenskultur. Es führt ein gerader Weg von den islamischen Mördern von heute zu den linken Mördern der siebziger Jahre und weiter zu den rechten Verbrechern davor. Und natürlich zu ihren Sympathisanten - dem wirklichen, rechten, linken, islamischen Pack.

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Mittwoch, 28. Dezember 2016
Weihnachtliches Brandopfer

Zu Weihnachten haben zusammen sieben Flüchtlinge versucht, einen Obdachlosen anzuzünden. Der Mann überlebte, weil Passanten rechtzeitig eingreifen konnten. Andernfalls hätte die Flüchtlinge ihren höllischen Spaß wohl bekommen.

Dass dieser neuerliche Mordversuch durch Männer aus dem islamischen Raum ein Ergebnis der Politik der offenen Grenzen ist, wurde in den letzten Tagen mehr als einmal betont. Auch an diesen Verletzten haben Ausführende und Unterstützer jener Politik ihren Teil auf dem Gewissen, das sie nicht haben.

Gestern haben sich diese Figuren gestellt. Nein, nicht die Politiker. Stellen hieße bei denen augenblicklicher Rücktritt; in Deutschland bei Politikern mit einer Mission schlicht ein Unding.

Nun ist die Willkommenskultur rundum glücklich. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft es sogar, einen Sozialarbeiter lamentieren zu lassen: "Obdachlose werden meistens von Rechten angegriffen." Dieser Reflex der Willkommenskultur funktioniert also noch, auch wenn die Zahl ihrer Unterstützer schnell schwindet. Da hilft auch die bösartig verharmlosende Rede von der "Zündel-Attacke" nicht mehr viel, in der sich die Frankfurter Allgemeinen Zeitung übt.

Und auch das hätte man noch ergänzen können: Dass die sieben Verbrecher sich stellten, zeigt ja doch irgendwie, dass sie das hiesige Rechtssystem akzeptieren. Die Integration klappt also im gewissen Sinne sogar. Oder akzeptieren sie nur die Macht der Medien und wissen um die Wirkung flüchtiger Flüchtlinge, die sich stellen? Dann hätten sie allerdings das Bundesverdienstkreuz verdient.

Wie anders die Opfer. Von ihnen redet in Berlin kaum einer mehr. Der Bundestag schafft es nicht mal zu einer Sondersitzung für sie. Von dem totgeschwiegenen polnischen Opfer will ich gar nicht erst reden.

Sie alle sind Opfer im doppelten Sinne. Opfer islamischen Terrors. Und Opfer der Willkommenskultur. Im Fall des Obdachlosen hätte man fast vom Brandopfer sprechen können. Aufgeraucht auf dem Altar der Willkommenskultur.

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Dienstag, 27. Dezember 2016
Entartete Willkommenskultur

Ich würde den ersten Tag nach Weihnachten auch lieber mit einem der letzten Witze eines gewissen Barak Obama beginnen, der sich einfach nicht mit dem Sieg von Trump abfinden kann und nun verkündet: Gegen ihn, Obama, hätte Trump keine Chance gehabt.

Doch die Realitäten sind denn doch zu unerträglich. Ich meine nicht den islamischen Mörder, der nach seinem Massenmord in Berlin durch Europa tingelte. Ich meine das geplante deutsche Hilfsprogramm für Aleppo. 15 Millionen Euro will der Entwicklungshilfeminister spendieren. Nein, nicht aus seinem Privatbesitz - Steuergelder werden im Namen der Bundesregierung verteilt.

Und an wen? Und für was? Schon merkt man wieder, wie diese Willkommenskultur und Hilfsindustrie in Wirklichkeit tickt. Wohlstandskinder sind hier am werkeln und betrachten die Welt aus ihrer Perspektive des gutdeutschen Spießers. Mit diesem Geld "die Arbeit von rund 1.000 syrischen Ärzten, Krankenpflegern und Traumapsychologen in der Krisenregion für 30 Monate gesichert sein."

Traumapsychologen will man schicken - ich möchte wetten, die kommen aus Deutschland. Wo Aleppo aufgebaut werden muss, denkt die deutsche Willkommenskultur psychologisch. Wo Trinkwasser und Wohnraum gefragt sind, ergötzt sich der gutdeutsche Michel an psychologischem Tiefsinn. Deutlicher kann man kaum sagen, worum es diesen Helfern tatsächlich geht: Um sich selber.

15 Millionen für 30 Monate werden von der Süddeutschen Zeitung als millionenschweres Hilfsprogramm tituliert. Man ahnt das Gewicht der zich Milliarden, die man hierzulande an die Hilfsindustriellen verteilt. 25 Milliarden kosten die sogenannten Flüchtlinge in diesem Jahr ungefähr. Weniger als ein Tausendstel geht nach Aleppo, dem Ort, wo das Geld wirklich gebraucht wird. Doch nur so handelt es sich um ein perfides Konjunkturprogramm von Frau Merkel. Deshalb ist es alternativlos.

Also kommen andere Hilfsprogramme gar nicht erst aufs Tablett: Man könnte auch die Fachkräfte nach Syrien schicken. Also jene Leute, die eine Ausbildung hatten oder in Deutschland eine erhalten. Doch die braucht man hierzulande. Oder hat jemals jemand gefragt, warum wir Fachkräfte für uns ausbilden wollen und nicht für die syrische Wirtschaft?

Man bildet für hier aus. Man will den Lehrling behalten. Syrien ist den sogenannten Helfern völlig egal. Wieder gilt die alte Regel aller Entwicklungshilfeprogramme: Brot für die Welt, aber die Wurst bleibt hier.

Wie anders wäre das alles gelaufen, hätte man die Flüchtlingsfamilien aus dem Libanon nach Deutschland geholt, statt sie medienwirksam durchs Mittelmeer schwimmen zu lassen. Sie wären wirklich willkommen gewesen. Und mit einem Frieden in Syrien wären sie wieder gegangen und hätten sich an Deutschland genauso erinnert, wie viele Deutsche, die damals nach Amerika gingen und beim Wiederaufbau wieder in ihrem Heimatland weilten. Daraus wäre so etwas wie Freundschaft erwachsen. Hier wächst nur die Genusssucht des gepamperten Deutschen.

Entartete Willkommenskultur - das ist der korrekte Begriff. Nazisprech werden staatlich alimentierte Hassprediger nun wieder brüllen. Aber wer seine Lust aufs Abenteuer als Hilfe verkauft, der pervertiert den Hilfsbegriff auf unerträglich Weise. Er handelt wider der Idee einer Hilfe. An deren Beginn steht die Aufopferung für den Andren und nicht das eigne Vergnügen. Deshalb verdient diese Willkommenskultur nur diese eine Bezeichnung "entartet".

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Montag, 26. Dezember 2016
Die Einigkeit der Vereinten Nationen

Zu den letzten Handlungen des endlich scheidenden Präsidenten Obama gehört ein letzter Ausbruch von Antisemitismus. Frei nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, regiert sich gänzlich ungeniert. Ein Motto, das seine Kollegin im Geiste Merkel noch einige Monate in die böse Tat umsetzen wird.

Denn Obama liegt zwar als Präsident in den letzten Zügen. Und er ahnt wohl, dass von seinen 8 Jahren Regierungszeit wenig bleibt. Also kann man ja mal im Sicherheitsrat auf das amerikanische Veto verzichten, wenn die UN wieder mal gegen Israel zur Einigkeit finden.

Die Siedlungspolitik des jüdisches Staates wurde daher verurteilt. Die USA enthielten sich ihrer Stimme, legten also kein Veto ein - und so können die Mörderbanden um Hamas und Fatah nun posaunen: Israel ist im Unrecht. Mal sehen, wann die Herren in Ramallah und Gaza zum nächsten Feldzug gegen Israel blasen. Die Hisbollah dürfte wohl nicht mit von der Partie sein. Die hat sich im Krieg auf Seiten Assads personell etwas verausgabt.

Seltsamer Sicherheitsrat: Wenn in Syrien Tausende ermordet werden, versagt man kläglich. Aber wenn es gegen Jerusalem geht - dann kann man Einigkeit demonstrieren. Gegen die Juden finden Christen und Moslems noch immer zu einer Stimme. Und die Chinesen stimmten sowieso zu.

Ja, das wurde alles viele Male gesagt. Aber immer enger zieht sich die Schlinge um die Juden zusammen. Sie stehen alleine demnächst wahrscheinlich Assads Armee und den Iranern am Golan gegenüber. Wie sich ein Israel ohne Judäa und Samaria gegen diese Mächte verteidigen soll - das hat noch keiner von denen geklärt, die Russland Sicherheitszonen bis an die polnische Grenze zusprechen möchten.

Aber Russland - das ist eben kein jüdischer Staat. Also hat Russland gleichsam Sonderrechte auch in den Augen der Deutschen. Für Israel hat man dagegen die Sonderbehandlung in Petto. Es habe die sogenannten besetzten Gebiete zu räumen. Egal, ob die Araber dann mit den nächsten Forderungen auftrumpfen werden.

Doch es besteht durchaus Hoffnung. Denn der schwarze Versager ist ab Ende Januar bekanntlich nicht mehr im Amt. Und sein Nachfolger Trump hat schon deutlich gemacht, wo er steht: Auf Seiten der Juden. Trump weiß offenbar, auf wen in Nahost wirklich Verlass ist. Den Rest überlässt er hoffentlich seinem Schicksal. Nur so wird in den arabischen Ländern die Erkenntnis gedeihen, dass sie selber es sind, die sich ihren Niedergang zuschreiben müssen.

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Samstag, 24. Dezember 2016
Das Totschweigen der Toten

Tote stören. Und erst recht stören Ermordete. Also bringt man sie am besten durchs Trauern zum Schweigen.

Genau das macht die Willkommenskultur in den letzten Tagen in Berlin. Vorher hat sie es anderswo genauso gemacht. Man spricht von den zwölf Opfern des Terrors. Wen interessieren die Namen. Sicher, es gibt eine Liste mit ihnen - eine Liste!

Und während bei den Opfern die Verwesung einsetzt, wird der Mörder zum Star. Man stürzt sich auf die persönlichen Daten des Mörders. Wo kam er her? Wo hat er gelebt? Wo will er hin? Vom Mörder will man eine Personenbeschreibung. Er bekommt gleichsam als Dank für seine Tat die Aufmerksamkeit der Willkommenskultur. Und ist er tot, kann er sogar mit Mitgefühl rechnen. Ein Wunder, dass nicht wieder eine Politikerin fragt, warum man ihn in Mailand erschoss.

Die Opfer sollen schweigen. Denn die Überlebenden wollen ungestört leben. Insbesondere dann, wenn der Tod der anderen kein selbstverschuldeter war. Sind jene zum Opfer einer von der Mehrheit geduldeten Handlung geworden, dann stehen die Opfer für die eigene Schuld an deren Tod.

Also strebt man zum schnellstmöglichen Übergang in den Alltag. "Wir dürfen uns unseren Alltag nicht durch den Terror bestimmen lassen", heißt es landauf landab. Denn natürlich möchten die Überlebenden, dass es weitergehe wie bisher.

Die Willkommenskultur, dieser perverseste Ausdruck einer Vergnügungsgesellschaft, will weiter feiern. Sie will weiter den Weihnachtsmann spielen. Mit Geschenken für alle und jeden auf dieser Welt.

Deshalb wird auch nur zögerlich nach den ideologischen Hintergründen des Mörders gefragt. Das Papperlapapp der Familie bot dafür einen willkommenen Anlass. Aber was ist mit den Glaubensbrüdern des Mörders? Die Willkommenskultur hat beschlossen: Die können weiter unter uns leben. Denn sie will weiter leben wie vorher. "Wir haben doch einen Rechtsstaat." "Wir haben doch unsere Freiheit." Und ich dachte immer, der Rechtsstaat sei auch dazu da, die Bürger zu schützen.

Der Rechtsstaat basiert auf Gesetzen. Und die kann man ändern. Bei Kommunisten und Scientologen klappt das ja auch. Nur beim Islam, da will man das nicht. Denn dann würde es Ernst. Ernst für die Willkommenskultur und Ernst für die Muslime. Sie müssten sich und ihre ideologische Basis befragen. Und das können sie beide nicht wollen. An diesem Punkt sind beide verwandt. Sie wollen Spaß auf Kosten der andren. Da können Gedanken über die Ermordeten und über das eigene Tun nur stören.

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Freitag, 23. Dezember 2016
Asyl für Mörder? - Nein Danke!

Der Moslem und - Atemholen: mutmaßliche Terrorist Amri hatte nach der Mordorgie auf einem berliner Weihnachtsmarkt harte Tage. Zunächst floh er wohl in das frühere Industriegebiet Moabit, einen Stadtteil nicht weit vom Ort des Anschlags. Dort hatte er reichlich Auswahl an Zufluchtsorten:

Acht Stunden nach dem Anschlag wird er vor einem Moschee-Verein mit einer Überwachungskamera gefilmt. Und er wird einige Tage vor der Tat dort schon einmal gefilmt. Erst am Donnerstag stürmt die Polizei, was in der Presse mal als Moschee-Verein, mal als Salafisten-Treffpunkt bezeichnet wird. Man könnte es auch kurz als das bezeichnen, was es ist: Eine Moschee. Aber das wäre womöglich schon eine fake-Nachricht oder Rassismus.

Von dieser Moschee fuhr der Todes-LKW los. Eben weil gegen diese Moscheen nicht unternommen wird, außer Observation. Wieso die dortigen Türken und Kaukasier noch immer in Deutschland weilen, obwohl man weiß, dass es sich um Salfisten bzw. Moslems handelt, das entzieht sich meiner Erkenntnis. Und zu dieser Moschee kehrte der Mörder nach seiner Bluttat zurück.

Wird nun etwas gegen die Herren ihres Propheten unternommen? Wohl kaum. Sicherlich finden sich Mitglieder der entarteten Willkommenkultur, die sämtliche Asylberechtigten und Flüchtlinge und Migranten aufnehmen wollen. Bleiberecht für alle, lautet die Devise. Auch für Mörder. Ich würde mal sagen: Asyl für Möder? - Nein Danke.

Der ganze Fall offenbart ein Berlin der Unfähigkeit. Nichts neues eigentlich. Aber jetzt bezahlten ein Pole, ein Israeli und 10 Deutsche mit dem Leben für diese Unfähigkeit. Wer einen Weihnachtsmarkt nicht angemessen beschützt, obwohl die Warnungen vor solchen Anschlägen durch die Presse gereicht worden sind - der hat auf ganzer Linie versagt.

In Deutschland wurden Regierungen schon aus ganz anderen Gründen zum Rücktritt gezwungen. Dass eine Regierung im Amt bleibt, obgleich ihre Politik mehrere Dutzend Tote zu verantworten hat, das ist neu.

Die Medien sind dabei um keinen Deut besser. Es sind eben jene Sender, die jetzt lauthals kreischen, die noch vor Jahresfrist ins Unisono der Flüchtlingsempfänge eingestimmt hatten. Nun verlassen sie das sinkende Schiff.

Der Moslem und - Atemholen: mutmaßliche Mörder ist derweil nach Italien geflohen und wurde erschossen. Gegen seine Glaubensbrüder wird er also schwerlich aussagen können. Das erinnert nicht zufällig an das Geschehen in Leipzig.

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Donnerstag, 22. Dezember 2016
Gelassenheit gegenüber islamischem Terror ist keine Option

In Deutschland herrscht ein Missverständnis gegenüber dem Terror. Anders ist der Unsinn nicht zu verstehen, der jetzt Gelassenheit fordert und sich dabei auf die Erfahrungen anderer Länder wie USA und England beruft.

Richtig; auch jene Länder haben Terror am eigenen Leibe erfahren. Vor einigen Jahren gab es auf keinem Bahnhof in London Taschen ohne Begleiter. Umgehend wurde gesichert. Aber Panik wurde trotzdem nicht gemacht. Das alles geschah gelassen.

Nur war der Terror der Irischen Republikanischen Armee auch ein ganz anderer Terror. Er zielt zu keinem Zeitpunkt bewußt darauf, möglichst viele Frauen und Kinder zu töten. Die Bomben wurden in aller Regel nach einer Warnung gezündet. Sie sollten Durcheinander bewirken. Der islamische Terror zieht dagegen eine Blutspur unschuldiger Opfer hinter sich her.

Doch selbst die Anschläge gegen New York unterscheiden sich noch von dem, was heute in Europa geschieht. Auch die New Yorker reagierten gelassen. Denn die Mörder von 9/11 waren im Staatsgebiet im wesentlichen alleine. Der Anteil Moslems in den Vereinigten Staaten liegt noch immer bei 1 Prozent.

Das ist der Unterschied zu Europa. In Berlin liegt der Anteil bei 10 Prozent. In Deutschland wohl bei 5. Tendenz deutlich steigend. Allerdings muss man auf langfristige Prognosen nicht allzu viel geben. Der Babyboom ist in Europa so lange auch wieder nicht her.

Und doch ist es der Anteil und der Aktionismus der Muslime, gekoppelt mit der massiven Unterstützung durch Länder wie die Türkei, der den Unterschied macht. Dieser Terror ist daher ein Krieg, der uns von innen bedroht, und gegen den Gelassenheit keine Option ist. Gelassenheit heißt hier nichts weiter, als einer im Kern faschistoiden Religion das Feld zu überlassen. Und das darf nicht sein.

Und wie reagieren?

Als der Zweite Weltkrieg schon absehbar war bzw. begann, wurden sämtliche nationalsozialistischen Aktivitäten in den USA und in England verboten. Etliche Deutsche hat man interniert. Dabei ist manches unschön gelaufen; aber die Grundidee, die war richtig. In den USA ist die Geschichte im Umgang mit den im Lande lebenden Japaner dagegen durchaus dunkel. Sie sollte sich nicht wiederholen. Und muss es auch nicht.

Wieso weist man die Handlanger Ankaras nicht einfach aus? Wieso werden die finanziellen Kanäle in die Golfstaaten nicht systematisch geschlossen? Wieso Kopftücher nicht schlichtweg verboten? Wieso Moscheen nicht einfach geschlossen? Bei Scientologen funktioniert das doch auch. Und die haben noch keine Bomben geworfen.

Doch schon solche Forderungen gelten als feindlicher Akt. Denn Deutschland hat nichts gelernt. Deutschland empfängt Scharia-Anhänger mit großem Verständnis. Man begreift sie sogar als Personen aus seiner Mitte. Dabei hat der Islam mit Freiheit und Rechtsstaat so gar nichts zu schaffen.

Mittwoch, 21. Dezember 2016
Nun schweigen sie wieder

Ein Krebs geht um in Deutschland - der Krebs des Trauerns. Er hat die Hauptverantwortlichen ebenso ergriffen wie die weniger Verantwortlichen. Er kriecht durch die Stadt und über das Land. Er macht sich in Fußballstadien breit und hält Uhren an, damit alle für eine Minute nichts sagen. Schweigeminute wird das genannt und sie gilt den Hinterbliebenen von Terroranschlägen.

Zu diesem Massenschweigen mit seiner speziellen, gleichsam negativen Massenerregung, gehören die Kerzen und die Plakate: "Wir sind Berlin" oder "Wir sind alle Berliner". Dauerergriffen frisst man Twitters Trauer-Tweets in sich hinein. Den Brief einer Mutter eines der Opfer, der "unter die Haut geht". Dann strömt man zum Grab, das tatsächlich das eigene ist.

Wer Geschichte nicht versteht, ist gezwungen, sie zu wiederholen, sagt man. Selten war diese Erkenntnis wahrer als heute.

Da werden zum wiederholten Male Massenmorde verübt im Namen einer Ideologie, die sich in Europa und vor allem in Deutschland mehr oder weniger ungestört ausbreiten darf. Und doch wird zu den Anfängen, die schon lange kein Anfang mehr sind, allseits geschwiegen. Eine linke Tageszeitung ruft als Reaktion auf die Morde gar zur Gelassenheit auf. Dieselbe Zeitung, die am liebsten die Rote Armee nach Ostdeutschland schickte, weil die Bürger dort sich nicht mit immer neuen Flüchtlingsheimen abfinden wollen. Dieselben Leute mahnen zur Ruhe.

Diese sogenannten Schweigeminuten haben System. Sie sollen den Unmut im wahrsten Sinne des Worten zum Schweigen bringen. Denn die deutliche Mehrheit der Bürger hat genug vom Einknicken vor dem Islam. Die Mörder und ihre Mitläufer sollen endlich zu spüren bekommen, dass wir uns wehren.

Die Politik will es anders. Sie will offenbar die Islamisierung. Anders ist das systematische Schweigen schwerlich zu deuten.

Der Islam befindet sich im Kriegszustand mit Europa. Alles andere ist Schönrederei. Anders sind etwa die Reden eines Erdogan auch nicht mehr zu lesen. Und was macht Europa? Zumindest der Westen macht nicht allzu viel. Und Deutschland macht nichts. Deutschland schweigt. Es heult. - Und das ist tatsächlich zum heulen.

Dieses Schweigen wird sich rächen. Weil die Widerstandskraft sich zu spät zu regen beginnt. Und weil der Widerstand dann ungleich aggressiver ausfallen wird. Noch wäre es Zeit, den Widerstand in vernünftige Bahnen zu lenken. In einigen Jahren ist das nicht mehr der Fall.

Dienstag, 20. Dezember 2016
Wir werden kämpfen

Die Wut und der Stolz ist ein Titel der großen Oriana Fallaci. Jene italienische Kämpferin für unsere Kultur und gegen die Verheerung durch Islam und Willkommenskultur. Und ja, ich beziehe mich auf ihren Titel aus dem Jahr 2002, Ihrer Reaktion auf die Anschläge vom 11.September.

Gestern haben Muslime in Berlin zugeschlagen. Und die erste Reaktion der Politik ist der Aufruf, ruhig und zu Hause zu bleiben. Das ist im Prinzip ja nicht falsch. Aber richtig ist es nur, wenn es nicht darum geht, die Wut der Bürger zu dämpfen.

Als London im Spätsommer 1940 von der Luftwaffe attackiert wurde, war es Winston Churchill, der zu den Bürgern fuhr und sie beruhigte. Aber nicht um sie in Ruhe zu wiegen. Er richtete seine Worte an eine Vernunft mit einem Kern im eigenen Herzen. Er appellierte an die Kraft und den Glauben:

We shall defend our island, whatever the cost may be, we shall fight on the beaches, we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.

Das war im Sommer 1940 kein billiger Antifaschismus, wie ihn Sozialdemokraten und Linke heute goutieren. Und an ihm müssen wir uns orientieren - oder wir werden verlieren.

Wir verteidigen unsre Kultur, egal was es kostet. Wir kämpfen an den Stränden, wir kämpfen auf den Zugangsrouten in unser Land, wir kämpfen in unseren Straßen und auf unseren Feldern und Fluren, wir kämpfen in unseren Bergen; niemals werden wir kapitulieren.

Diesen Geist wollen uns die Politiker mit dem Gedenken an die Opfer austreiben. Und auch die Hinweise auf die noch nicht geklärten näheren Umstände dienen einzig dem Zweck: Uns zu beruhigen. Geht nach Hause und trauert mit den Angehörigen, so wie Gauck es uns vormacht. Überlegt noch einmal, ob es nicht doch ein Verkehrsunfall war. Ein Pakistani, der einem Polen den Laster entwendet - ist das nicht sogar lustig? War es überhaupt wirklich ein Flüchtling? In einer Woche seid ihr dann stiller geworden. Die Wut ist verraucht und ihr wartet auf den folgenden Anschlag.

Bis in die Sprachregelungen der Medien hinein ist diese Dämpfung zu spüren. Der vermutliche Anschlag schwadronieren die Staatsmedien unisono. Wir sollen ruhig bleiben, weil man uns ruhig halten will. Das ist der große Unterschied zu Winston Churchill.

Die Verunft ist eine große Stärke des Menschen. Aber manchmal dient sie dazu, uns dumm und dämlich zu halten. Die Hoffnung ist die Macht der Sklaven, schreibt Traven im Totenschiff. Denn sie überlegen immer noch, ob es nicht am Ende doch gut ausgehen könnte.

Ich will seit gestern jedenfalls erst Recht auf einen Weihnachtsmarkt gehen. Ich will deutlich machen, dass ich mich nicht einschüchtern lasse. Nicht von islamischen Mördern und auch nicht von einem Justizminister, der mit Linksradikalen Fischfilet ißt. "Islam, Nein Danke!" ist die Devise. Bevor es zu spät ist.

Montag, 19. Dezember 2016
Die Wut und der Stolz

Nun haben die Mörder dieser mörderischen Religion also auch in Berlin zugeschlagen. Oder glaubt wirklich jemand, es wären keine Moslems gewesen? Ein Verkehrsunfall, wie einige Spaßvögel meinen?

Und meine erste Reaktion war: Ich habe meine Kinder angerufen und meine Frau. Dann die Austauschschülerin, die uns von russischen Eltern anvertraut wurde, die jetzt in Jekatrinburg bangen. Nein, sie waren nicht auf dem Weihnachtsmarkt. Sind also auch sicher nicht unter den Opfern. Arme Väter und Mütter und Kinder und Freunde, die das nicht sagen können. Ihnen gehören unsre Gedanken.

Und dann hab ich geheult. Nicht mehr aus Trauer. Aber aus Wut! Aus der reinen Wut. Nicht über diese Verbrecher. Sondern aus Wut über diese Regierung, die diese Mörder sich hier hat ausbreiten lassen. Und auch aus Wut auf jene, die eine solche Regierung noch wählen.

Und wirklich wütend werde ich nachher werden, wenn das Gesülze über den Äther geht mit dem fake-Mitleid dieser Politikerkaste. Und wenn morgen früh nicht mehr vor dem Islam gewarnt werden wird, sondern vor jenen, die sich nicht opfern, sondern dieses Land verteidigen wollen.

Wenn die Merkels und Gabriels sich vor die Muslime stellen. Als wäre es ihre Aufgabe, die vor uns zu beschützen. Wo sie es sind, die uns ermorden. Keine Pauschalisierung? - Alle Terroristen sind Moslems. Dieses pauschale Urteil ist nahezu sicher korrekt.

Und wenn der Regierende Bürgermeister um noch mehr Flüchtige bittet, dann bittet er de facto um weitere Mörder. Gratuliere Herr Müller. Auch zu der Islamistin, die sich im Umfeld ihrer Regierung bewegt.

Doch nach der Wut kommt der Stolz. Denn wir werden mit denen fertig. Blut, Schweiß und Tränen wird es kosten . Aber wir werden mit denen fertig.

Niemand braucht diese Religion in unserem Land. Wir wollen nicht wieder das Land der Mörder werden, das wir schon einmal waren. Nicht noch einmal. Die islamischen Mörder und ihre Mitläufer sollen sich schleunigst verdrücken. Also all die Imame und Anbeter und Gesundbeter des heiligen Korans. Niemand braucht die hier. Wir können unsere christlich verdienten Gelder auch ganz ohne Moslems verfuttern. Geht zurück, wo ihr herkommt und macht da euren islamischen Staat. Aber lasst unser Berlin in Frieden.

LQI - Lingua quarti imperii

Die Sozialdemokraten in Lichtenberg haben eine ganz besonders perfide Form der Sprachregelung ausgeheckt: Sie wollen Anträge, die nicht in gegenderter Form formuliert worden sind, aus dem Plenum bzw. der Bezirksverordnetenversammlung verbannen. Etwas konkreter: Was nicht dem Genderismus gehorcht, das wird erst gar nicht besprochen. Zitat aus dem Antrag vom 15. Dezember 2016:

In der Tagesordnung können nur Drucksachen behandelt werden, welche eine gegenderte Sprache, also eine Berücksichtigung der Geschlechter, beachten. Drucksachen, die beispielsweise nur die männliche oder nur die weibliche Form benutzen, können nicht Bestandteil der Tagesordnung einer BVV sein. Das gilt auch bei der Einreichung von dringlichen Drucksachen.

Man muss über die Ästhetik einer solchen Sprache nicht mehr viel sagen. Denn einem Sozialdemokraten mit Schönheit zu kommen heißt, Perlen vor sie Säue zu werfen. Sigmar Gabriel ist hier sozusagen Programm. Diesen Teil der Kritik kann man sich also sparen.

Deshalb berufen sich die Sozialdemokraten bei ihrem Antrag und mit ihnen die Grünen ja auch auf das, was sie für Wissenschaft halten - und meinen den tatsächlich höchst umstrittenen Genderismus. In den Anfängen war die Idee, das Wesen der Geschlechter genau zu betrachten, gut und notwendig. Auch wenn sie längst nicht so neu war, wie das einige sich und der Öffentlichkeit einreden möchten.

Genederismus - das ist heute nurmehr ein weiterer "ismus". Er steht neben Faschismus und Kommunismus, ist vom gleichen Ungeist geprägt. Von jenen Ideologien haben diese Sozialdemokraten also gelernt. Und mit ihnen die Grünen.

Denn der Zwang zu einer bestimmten, von einer Partei vorgegebenen Formulierungsweise, legt bereits fest, wer im Recht ist. Es geht nicht Diskussion, sondern um die Herrschaft über die Sprache, in der diese Diskussionen erfolgen. Indem sie ihre politischen Inhalte der Form der Sprache aufzwingen, machen Sozialdemokraten Politik. Wir sollen so formulieren, wie sie. Am Ende sollen wir denken wie sie. Das heißt, wir sollen überhaupt nicht mehr denken.

Und wer sich verweigert, dem will die SPD die demokratischen Rechte entziehen. Das ist die Haltung der SPD Lichtenberg 61 Jahre nach dem Ende des ersten und 27 Jahre nach Ende des zweiten sozialistischen Staates auf deutschem Boden. Auch damals wurde die Sprache von den faschistischen Herrschern verändert, um sie zu prägen.

Das wurde in einem klugen Buch schon vor Jahrzehnten analysiert. Lingua tertii imperii - Sprache des Dritten Reichs. Heute haben wir wieder eine Sprache, sie man uns aufzwingen will. Die Sprache des Genderismus. Die Sprache Gutdeutschlands. Die Sprache des Vierten Reichs.

Sonntag, 18. Dezember 2016
Was ist eine Beleidigung?

Eine Beleidigung ist es, wenn man ein Parlament und seine Funktion mit lausigen Tricks untergräbt. Eine Beleidigung ist es, wenn man den demokratischen Willen der Bevölkerung ignoriert. Eine Beleidigung ist es, wenn man über andere Parlamentarier Lügen verbreitet. Denn in jedem Fall wird die Idee der Demokratie mit Füßen getreten.

Und genau das ist es, was in den letzten Wochen in Berlin jede Woche von neuem geschieht.

Die Alternative für Deutschland hat im September in allen berliner Bezirken aus dem Stand heraus reichlich Prozente gewonnen. Hier und da mehr als jede der Blockparteien - oder wie immer man sie denn nennen möchte. Denn in jedem Fall stimmen sie ab, wie die Parteien aus der Vergangenheit des zweiten sozialistischen Staates auf deutschem Boden. Sie haben sich zur Einheitsfront gegen die Alternative für Deutschland verbündet. Und wenn Parteien sich zur Volksfront verbünden, dann ist bekanntlich alles erlaubt.

Dann darf man auch mal das Gesetz zu seinen Gunsten verbiegen.

Der AfD stehen, sehr zum Leidwesen der Blockparteien, Stadträte zu. Das zumindest ließ sich nicht verhindern. Also verbog man das Wahlverfahren bis zum Gegenteil seines Sinnes.

Das Wahlverfahren ist im Grunde recht klar: Hier in Lichtenberg hätte die Alternative für Deutschland in der dritten Wahl das Vorschlagsrecht. Gegenkandidaten sind nicht erlaubt. Es ist eine Wahl - keine Auswahl. Und der Kandidat braucht die einfache Mehrheit. Will heißen: Enthaltungen zählen nicht mit.

Als der Kandidat nicht gewählt worden war, hätte die Wahl der folgenden Stadträte erst nach der Wahl des Stadtrats der AfD durchgeführt werden können. Und da das Bezirksamt erst nach der Wahl von drei Stadträten seine Arbeit aufnehmen darf, wäre das Bezirksamt blockiert - die Blockparteien wären zu Blockadeparteien geworden. Und das sieht immer schlecht aus.

Also hat das Lokalparlament im Bezirk der Vielfalt einfach mal die Geschäftsordnung entsprechend geändert. Zitat eines Abgeordneten der Sozialdemokraten: "Wir haben vereinbart, dass nach zwei misslungenen Wahlakten für einen Stadtrat erst einmal die anderen Stadträte gewählt werden. Die Fraktion, deren Kandidat durchgefallen ist, kommt erst ganz zum Schluss wieder zum Zug." Sprich: Man hat getrickst. Was kümmern einen Sozialdemokraten Gesetze.

Dass die Alternative für Deutschland, wie der Sozialdemokrat laut Tageszeitung erklärt, zugestimmt habe, ist eine Lüge. Ob die Zeitung oder der Mann lügt - das müssen die beiden entscheiden. In jedem Fall sind Masche und Lüge eine Beleidigung für ein Lokalparlament, das seinen Namen verdient.

Aber man befindet sich ja auf einer Mission. Die Alternative für Deutschland, schwatzt man sich ein, wäre der neue Faschismus. Dabei spricht nicht mal mehr das Zweite Deutsche Fernsehn von der AfD als "rechtspopulistisch". In jedem Fall stammen die Maschen von Linken und Sozialdemokraten aus der parlamentarischen Mottenkiste von rechten und linken Faschisten. So wie der linke Saalschutz, den man schon mal auf den Vorsteher des Parlamentes losgehen lässt. Vergessend, dass der doch ebenfalls links ist.

Nun lässt sich der Stadtrat der Alternative für Deutschland von diesen Herrschaften mit ihrem geliehenen Antifaschismus nicht gänzlich verhindern. Also wird die Ressortverteilung entsprechend gestrickt. Die AfD erhält überall das, was als Witz über das Friedhofsamt rumgereicht wird. Die Bedeutung der Ressorts hat also herzlich wenig mit der Stimmverteilung bei den Wahlen zu tun. Das ist in Lichtenberg nicht viel anders als in Hellersdorf und Marzahn. Und dort ist die Alternative für Deutschland die zweitstärkste Partei.

Und auf diese Missachtung des Wählerwillens bilden sich die linken Undemokraten auch noch was ein. Wie gesagt: Was die Christdemokraten treibt, dieses Spiel zu goutieren, entzieht sich meinem Verständnis. Dort ist eine geistig-moralische Wende dringend geboten.

So oder so: Diese Maschen und Tricks und Lügen sind das, was ich eine Beleidigung nenne.

*
Auch wenn ich Links hier nicht mag, hier der zur Tageszeitung. Wenn ich jemanden als Lügner bezeichne, dann schon mit Beweis.

Samstag, 17. Dezember 2016
Fake-Parlament

Es gibt fake-News, fake-Orgasmen und fake-Lehrer. Doch dazu gibt es auch noch etwas anderes: Ein fake-Parlament. Eines davon gastierte am Donnerstag in der architektonisch bemerkenswerten Max-Taut-Aula.

Wieso ich das schreibe: Ein fake-Parlament? Weil ein Parlament, das sich die Geschäftsordnung so zusammen schneidert, dass 20% der Wähler um ihren Stimmenanteil systematisch betrogen werden, keinen anderen Namen verdient: fake-Parlament. Man tut nur so, als sei man demokratisch, ist es aber nicht. Sally hätte nicht besser schauspielern können.

Und nun echauffieren sich einige Mitglieder über die sozialen Medien, weil ich sie als Nullen bezeichne. Nein, ich habe nicht alle Nullen genannt. Aber Korrektheit beim Zitieren ist nicht unbedingt das Ding von linken Parlamentskomödianten.

Nun gut, wenn es sie trifft, dann nehme ich das mit den Nullen gerne zurück. Aber ein fake-Parlament bleibt es trotzdem, Und einige intellektuelle Leichtgewichte finden sich sicher.

Ein Beispiel. Aus der Mitte des Bereichs links von der Alternative für Deutschland kam die Frage, wie ich nach meiner Befürwortung von Folter in Guantanamo zum Grundgesetz stünde. Wörtlich: Wie stehen Sie mit dieser Befürwortung von Folter eigentlich zum Grundgesetz. Tatsächlich hatte ich in meinem Blog geschrieben:

Die USA haben mit Guantanamo vorgemacht, wie man mit Terrorhäftlingen umgeht. Wer den ganzen Beitrag liest merkt: Der Aussage der Dame ist eine böswillige Unterstellung. Schon im nächsten Satz wird deutlich, worum es eigentlich geht. Sie werden in einem Gefängnis gehalten und das liegt zudem auf einem gut geschützten, entfernten Gelände.

Aber den Rest des Beitrags hat die, wie sich später herausstellte, gendergestreamte Dame scheints nicht gelesen. Andernfalls käme sie schwerlich zu dieser Behauptung. Und auch wenn ich mich ungern selber zitiere; hier der Link zu dem Beitrag.

Oder hatte die Dame lieber das widerrechtlich in der BVV aufgehängte Plakat der linken Faschisten gelesen, statt meinen Blog? Sie fand den Inhalt ja offenbar richtig und bedauert das Verschwinden des Plakats. Und beweist damit ein seltsames Verständnis für die Geschäftsordnung des Parlaments, die so etwas ausdrücklich verbietet. - Ist eigentlich Essen während der Sitzung erlaubt?

Waren die andere Fragen wesentlich intelligenter? Eigentlich nicht. Allerdings kann mich die Erinnerung täuschen. Sieben oder acht Fragen waren es insgesamt. Und die wurden allesamt vor meiner Antwort gestellt und ich sollte anschließend auf alle acht reagieren. Es wurde also nicht die erste Frage gestellt und dann meine Antwort erwartet. Nein, ich sollte mir alle Fragen irgendwie merken und dann Stellung nehmen.

Ich weiß nicht, wer sich diese perfide Form ausgedachte hat - aber sie passt zu den linken Methoden. Wahrscheinlich damit man sich hinterher zurufen kann: Er hat diese Frage nicht beantworten wollen. In Moskau ist es damals sicher nicht anders gewesen.

Hier spielen sich in Lichtenberg einige auf, die außerhalb der Aula keiner kennt. Sie möchten gerne Schauprozess spielen. Ganz so einfach wurde es ihnen diesmal nicht mehr gemacht. Ihr Ärger verrät es.

Schlechter als erwartet

Ein gewisser Herr Altmeier von den Christdemokraten wartet mit einer Sensation auf: "Migranten besser integriert als vermutet." Oder sagen wir lieber: Er meint, das sei eine Sensation. Denn bekannt ist, dass ein Teil der Migranten sich so überhaupt nicht integriert. Und an erster Stelle sind da die Moslems zu nennen.

Doch diese Realitäten fechten den Christdemokraten nicht an. Er weiß eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung auf seiner Seite. Und die hat unter anderem zu Tage gefördert, dass 71% der Migranten nach 20 Jahren zu Hause Deutsch sprechen würden, aber nur 33% nach fünf Jahren. Das liest er als Zeichen, dass die Integration von der Dauer des Aufenthalts abhängen würde.

Und da wundern sich Politiker, dass sie ausgelacht werden. Denn natürlich ist die Zahl der Deutsch sprechenden Migrantenhaushalte nach 20 Jahren größer als nach 5 Jahren. Was denn sonst? Am besten man vergleicht die Zahl nach 20 Jahren mit der nach zwei Jahren oder gleich bei der Ankunft. Das hätte sensationelle Steigerungsraten ergeben.

Interessant ist hier allein der Anteil und ein Vergleich mit entsprechenden Zahlen aus anderen Ländern. Und natürlich auch ein Vergleich zwischen den verschiedenen Gruppen der Migranten. Aber den verkneift sich Herr Altmeier ganz nebenbei. Und dieser Schwachmate redet was von Postfaktizität.

Aber es kommt ja noch besser. 20 Prozent der Muslime - endlich kommt Herr Altmeier auf die kritische Gruppe zu sprechen - 20 Prozent der Muslime bezeichnen sich als "stark religiös". Die Hälfte als "durchschnittlich religiös" und der Rest als "schwach religiös". Was das bedeutet, das wissen wir nicht. Durchschnittlich unter den Muslimen? Unter den Deutschen? Unter ihrer Würde? Aber Herr Altmeier weiß, dass diese Werte belegen, dass die Dauer des Aufenthalts entscheidet, ob sich jemand hier integriert.

Geradezu niederschmetternd ist dann der folgende Absatz: 56 Prozent der befragten Muslime meinen, die Lehre des Islam müsse den Bedingungen der modernen Welt angepasst werden. Das ist laut Altmaier ein "ermutigendes Zeichen". Allerdings sagt uns Altmeier nichts über die restlichen 44 Prozent. Er betonte, der Staat sei mit den Muslimen im Dialog beispielsweise über die Imam-Ausbildung an deutschen Universitäten. Noch würden Absolventen aber nicht in dem Maß wie erhofft eingesetzt. Waren die Muslime nicht eben noch deutlich weniger religiös als gedacht? Und nun bildet der Staat muselmanische Prediger aus. Oder besser: Er lässt sie ausbilden. Am liebsten direkt von Ankara oder Riad.

Doch den Gipfel erreicht diese "Studie" mit der folgenden Zahl: Der Anteil jener, die mit der Demokratie sehr zufrieden sind, ist unter Ausländern und Migranten angeblich signifikant höher als unter Deutschen. 38, 28 und 22 Prozent.

Da wird es Zeit, dass diese Politiker sich endlich die Migranten als Volk wählen dürfen. Die sind mit ihnen zufrieden. Wie lange sie das dann tatsächlich und wann es den Christen hier so geht wie im moslemischen Syrien oder in der moslemischen Türkei - das möchte ich lieber nicht wissen. Und dem Christdemokraten ist es wahrscheinlich egal. Hauptsache, er wird gewählt und behält seinen Posten.

Adenauer würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, welche Politiker welche Studien feiern, die in einem Institut ausgebrütet werden, das sich mit seinem Namen den Anschein von Wirklichkeitsnähe verschafft. Dieser ist jedenfalls noch dümmer als erwartet. Es sei denn, er weiß, was er tut. Dann wäre er schlechter.

Freitag, 16. Dezember 2016
Eine Schande für Sophie Scholl

Wer wissen will, warum Berlin so marode auf Kosten anderer Länder vor sich hindümpelt, der hätte gestern die Bezirksverordnetenversammlung von Lichtenberg besuchen sollen. Einmal mehr zeigte sich dort die gesamte Mannschaft von Nullen - egal ob nun aus der Linken, den Sozialdemokraten oder den Grünen.

Was mit den Christdemokraten los ist, entzieht sich meinem Verständnis. Womöglich sehen sie von Innen so aus, wie Frau Merkel von Außen. Ein tragisches Ende einer einstmals, wenngleich immer etwas langweiligen, großen Partei.

Wo hier, also bei diesem Lokalparlament, das Problem liegt, hat man gleich zu Anfang gemerkt. Diese Herrschaften können nicht denken. Andernfalls hätte es kaum den blamablen Fall antifaschistischen Widerstandes gegeben:

Zwei Dutzend Claqueure hatte sich eingefunden von denen es circa zehn in den Sitzungssaal schafften. Sie rollten zuerst böse mit den Augen und dann ein Plakat aus. Natürlich waren sie fleißig mit ihren Kameras dabei zu fotografieren. Stasispitzel spielen und zugleich Polizei, indem man Fahndungsfotos ins Netz stellt; da schwelgt der Linksfaschist so richtig im Glück.

Doch sie werden zu gern von den Linken gerufen. Linke, die wieder Wege in den Kommunismus suchen und sich der Altkader reichlich bedienen. Dumm wird es nur, wenn man die Besen dann nicht mehr los wird. Denn genau das war es, was dann passierte.

Der Leiter der Sitzung musste die Linksfaschisten auf sein Hausrecht verweisen. Die aber ignorierten ihn einfach. Wer sah, wie drei der Linksfaschisten auf den älteren Herren tätlich losgingen, der ahnte, welcher Saalschutz hier mit Billigung der Linken heraufzieht. Zu einem der bestialischen Aufseher in Buchenwald oder Sachsenhausen reicht es bei jedem von denen.

Aber sie können nicht nur nicht denken: Sie sind auch demagogisch verbrämt. Denn das würden sie niemals zugeben wollen. Sie halten sich ja noch für tolerant. Tolerante Linksfaschisten - doch die kann es nicht geben und es gibt sie auch nicht.

Diese Figuren sind eine Schande für Sophie Scholl.

*
Ich muss mich korrigieren: Nicht alle Mitglieder von Linken, SPD und Grünen sind Nullen.

Dienstag, 13. Dezember 2016
Wahrheitsbehörde oder: Die Traditionen der CDU

Die Christdemokraten haben endlich zu ihren Wurzeln zurückgefunden. Das ist die gute Nachricht. Leider haben sie sich dabei für eine der schlechten Traditionen entschieden: Für die Inquisition.

Es geht um sogenannte fake-Nachrichten. Also Nachrichten, die gezielt zur Desinformation in den Raum gestellt werden. Dazu könnten natürlich Nachrichten zählen wie: Bei den Flüchtlingen handelt es sich um Familien. Oder: Bei den Flüchtlingen handelt es sich um Fachkräfte. Und Vorfälle wie in Köln habe es in Deutschland schon immer gegeben.

Aber das meinen die christlichen Herrschaften nicht. Denn dieses Ausstreuen von Falsch-Nachrichten soll bestraft werden können. Und zur Selbstanzeige neigen Christdemokraten nur, wenn das Finanzamt dafür sorgt, dass die Anzeige sich für den Schuldner auch lohnt.

Nein, es geht um Nachrichten, die angeblich von Moskau ausgestreut werden. Und das alles, um Merkel zu stürzen. Dabei würden die wahren Nachrichten hier schon völlig genügen. Das Geld könnte Putin sich also sparen.

Mit anderen Worten: Es geht überhaupt nicht um Moskau. Das Amt, das diese Taten verfolgt, dient einem anderen Zweck. Es soll wahre von falschen Nachrichten trennen und jeder weiß, nach welchen Kriterien hier getrennt werden wird. Schon dass die traditionell totalitären Sozialdemokraten Zustimmung signalisieren, macht deutlich, dass genau das der Geist der Idee ist. Der Staat will über Wahrheit und Falschheit entscheiden. Er will sie diktieren.

Originalton: "Gezielte Desinformation zur Destabilisierung eines Staates sollte unter Strafe gestellt werden." Es geht um den Kampf gegen "erfundene Nachrichten, Verschwörungstheorien, Hass und Hetze". Hier wollen die Blockparteien den rechtlichen Rahmen "konsequent ausschöpfen und bei Defiziten nachschärfen".

Und auch hier kann man sicher sein: Religiös motivierter Hass ist mit dieser kulinarischen Formulierung bestimmt nicht gemeint. Und natürlich geht es auch nicht um die erfundenen Nachrichten eines Mohammeds oder die Verschwörungstheorien, die sich gegen Israel richten.

Da wird beklagt, dass der Islam keine Aufklärung hatte - und nun bewegen wir uns in dunkle Zeiten zurück. Schon der sogenannte Ethikrat gehört in diese Kategorie. Pfaffen und Soziologen entscheiden über die Installationen von Technik. Die gutdeutsche Windmühle ist das dazugehörige schlechte Produkt.

Nun wird also die Inquisitionsbehörde reaktiviert. Und das alles unter anderem auch, weil die Deutschen in Sachen Software die Bedeutung arabischer Länder nur geringfügig übertreffen. Auch da haben uns die Russen längst überholt.

Montag, 12. Dezember 2016
Ankara und Brüssel - Diktatoren unter sich

Eigentlich hatte die Türkei nie etwas in der Europäischen Gemeinschaft zu suchen. Daher waren auch die Beitrittsverhandlungen immer ein schlechter Witz. Die deutliche Mehrheit der Bevölkerung wollte sie sowieso nicht.

Doch jetzt hat sich etwas verändert. Nicht nur die Bevölkerung ist dagegen - auch das Europäische Parlament schlägt den Abbruch der Verhandlungen vor. Denn die Türkei wird unter Erdogan zu dem islamo-faschistischen Staat, den Erdogan sich seit Jahren wünscht und für den auch eine Mehrheit der Türken plädieren.

Da verliert auch der letzte Türkenfreund seine Geduld. Auch wenn natürlich noch immer nicht von einem kompletten Abbruch der Verhandlungen die Rede ist. So will die CSU sie nur auf Eis legen lassen. Andere betonen, die Verhandlungen gingen umgehend weiter, wenn Erdogan sich bewegt und zu demokratischen Verhältnissen zurückgekehrt ist. Aber insgesamt ist die Türkei von einem Beitritt sehr weit entfernt.

Und was sagt die Regierung der EU in Brüssel dazu? Sie macht es wie Erdogan und interessiert sich nicht für die Meinung im Parlament. Wobei Erdogan wahrscheinlich mehr Unterstützung genießt, als die Herren in Brüssel.

Der EU-Kommissionspräsident Juncker redet den üblichen Kram: "Ich halte es im Gegensatz zum EU-Parlament nicht für richtig, die Beitrittsgespräche mit der Türkei einzufrieren." "Wir sollten daran arbeiten, dass sich die Türkei wieder auf die Europäische Union zubewegt und sich nicht mit Riesenschritten noch weiter entfernt." Als würde es nicht die Türkei selber sein, die sich in einen Staat verwandelt, der mit Hitlers Regime bis 1935 durchaus verwandt ist. Nach einem angeblichen Putsch die Opposition beseitigen: Das haben auch die Nationalsozialisten gemacht. Und wem das mit dem Putsch nicht passt, der nehme den Reichstagsbrand als Ausgangspunkt für die Machtergreifung des neuen Sultans.

Juncker sieht sich Gegensatz zum Parlament. In einem demokratischen Staat würde man diesen Präsidenten jetzt stürzen. Nicht so in der EU. Das herrscht die Regierung. Da ist Ankara nicht besser als Brüssel.

Sonntag, 11. Dezember 2016
Aleppo und kein Ende der Hoffnung auf Sieg

Die meisten werden mit dem Wort Hue nicht viel anfangen können. Es ist der Name der alten Kaiserstadt in Vietnam. Sie war im Vietnamkrieg schwer umkämpft und wechselte 1968 in Teilen mehrfach ihren Besitzer. Und genau das passiert jetzt in Syrien, speziell in Aleppo.

Die Truppen Assads kämpfen sich mit Hilfe russischer Flächenbombardements in die Stadtteile vor. Sie gewinnen sogar einen nach dem andren zurück. Aber sobald die Aleppo erobert haben, werden die Aufständischen an anderen Stellen auftauchen sehen. Wer es nicht glaubt, der schaue Richtig Südosten nach Palmyra. Die Rückeroberung der Stadt vom IS wurde gefeiert. Doch nun hat sie der IS erneut für sich gewonnen.

Die Rückeroberung kündigte sich schon seit Tagen an. Aber sie wurde von der deutschen Presse verdrängt. Denn um zu verstehen, was dort passiert, hätte es einer militärischen Analyse bedurft. Solche sind aber in deutschen Zeitungen seit langem gleichsam verboten.

Der IS verfolgt eine simple Strategie. Er erobert befestigte Zentren und falls die Truppen Assads, der Irans oder des Iraks zum Angriff ansetzen, ziehen sie sich zurück. Die Verluste unter den Angreifern sind in aller Regel deutlich höher als die der Islamisten. Und so verzehrt man sich in einem endlosen Krieg.

Dass die Strategie des IS überhaupt aufgehen kann, hat einen einfachen Grund. Sie haben genügend Unterstützer vor Ort. All das Gerede von dem IS, der die Bewohner drangsaliert, beschreibt nur die Lage zB. der Christen. Die Sunniten haben sie in vielen Orten mit Jubel empfangen. Also bewegen sich die Kämpfer des IS wie die Kamele in der Wüste, um ein Bild von Mao abzuwandeln. Und so lange werden sie nirgends entscheidend geschlagen.

Eigentlich müssten die Russen das wissen. Ihr Krieg in Afghanistan verlief in etwa genauso. Nach Jahren und erst als die Hoffnung auf Sieg endgültig versiegt war, zogen sie ab - als Verlierer. Nun aber lassen sie die Syrer immer aufs neue verlieren. Soviel hat Moskau aus Vietnam und Afghanistan offensichtlich gelernt.

Assad aber hat wohl noch Hoffnung. Und solange auch nur einer in Syrien hofft zu gewinnen, ist dieser Krieg nicht zu Ende. Das ist die Wahrheit aller Bürgerkriege gewesen.

Freitag, 9. Dezember 2016
Der grüne Kanal

Ich will mich jetzt nicht darüber auslassen, ab wann man eine Lüge eine Lüge nennen und die Presse als Lügenpresse bezeichnen sollte. Aber die folgenden beiden Beispiele aus der Frankfurter Allgemeinen sprechen Bände über die Qualitätsjournaille. Wobei das Schimpfwort Journaille nicht von Goebbels stammt, sondern von Karl Kraus.

So titelt die FAZ in großen Lettern ihrer online-Ausgabe heute: "Tatverdächtiger nach Anschlag auf Moschee festgenommen" Und man schließt: Schon wieder ein Anschlag auf eine Moschee. Und der Täter wurde offenbar direkt nach dem Anschlag erwischt.

Und dann liest man: "Die Polizei hat einen Tatverdächtigen für die Anschläge auf eine Dresdner Moschee und das Kongresszentrum ermittelt." Und weiter: "Laut einem Zeitungsbericht war der 29 Jahre alte Mann als Redner auf einer Pegida-Veranstaltung aufgetreten:" Das klingt rund, das klingt wie erwartet - das erfüllt die schlimmsten Befürchtungen bezüglich der sächsischen Hauptstadt.

Und ist doch nichts weiter als eine Lachnummer von einem Titel. Denn der Täter wurde ganz und gar nicht direkt nach dem Anschlag gefasst, sondern ein Vierteljahr später. Richtig: Das "nach" kann formal als zeitlich dahinter durchgehen. Aber wenn jemand nach einem Anschlag gefasst wird, dann ist das direkt danach. Sexie Sadie alias Susan Atkins wurde auch nicht nach den Morden gefasst, sondern Monate später. Soviel Deutsch sollten die Frankfurter eigentlich können.

Noch dubioser ist der Hinweis auf Pegida. Nicht nur, weil die Frankfurter Schreiberlinge nichts weiteres können, als bei Kollegen kopieren. Sondern auch, weil man sich offenbar nicht mehr der Mühe hingibt, irgendwas zu belegen.

Soviel ist sicher: Jetzt wird aus dem Fall eine große Nummer gemacht. Diese Lokalnachricht wird man in den Staatsmedien präsentieren. In denselben Medien, denen eine tote Deutsche keinen Halbsatz wert ist.

*

Noch schöner ist eine andere Meldung: "Im November halb so viele Asylanträge wie vor einem Jahr" Nun, diese Zahl dürfte wohl stimmen. Nachprüfen kann man sie nicht. Aber es stimmen auch folgende Zahlen: Die Zahl der Asylanträge lag 2016 bei 693.758 gegenüber 476.649 in 2015. Und in 2014 waren es gerade man 202.834.

Dass die Berichterstatter der Qualitätsjournaille sich auf den November kaprizieren hat System. Denn in jenem Monat war die Zahl der Anträge in 2015 am höchsten. Damals wurden 57.816 Anträge gestellt. 160% mehr als im November 2014. Damals waren es 22.074 - gegenüber 26.438 in diesem November. Soviel zum Thema Rückgang der Zahl.

In der Statistik nennt man so etwas Lügen mit Statistik. Wie die frankfurter Presseleute das nennen, kann ich nicht sagen. Aber in einem Einerlei von grüner Gutmenschen- und islamischer Eroberungspolitik wäre "Der grüne Kanal" ja vielleicht mal ein Anfang.

Donnerstag, 8. Dezember 2016
Alternative für Gläubige

Das Problem in diesem Land ist nicht der Islam, sondern die blutleere Gestik, mit der es seine kulturellen und geistigen Grundlagen und Werte vertritt. Und mit am schlimmsten ist die evangelische Kirche gerade hier in Berlin und Umgebung. Also dem, was einmal Brandenburg war und heute nur noch so heißt.

Der evangelische Oberhirte ist im wesentlichen damit beschäftigt, jene Bürger auf Linie zu bringen, die mit der völlig verfehlten Flüchtlingspolitik nichts mehr anfangen können. Die Gewalt nicht zuletzt gegen Frauen, die durch Araber und Afrikaner ins Land eingeschleppt wurde, kümmert den Kirchenmann nicht die Bohne. Er fordert nur von den eigenen Bürgern - warum kann man sich denken. Und die sich nicht beugen, die werden verdammt.

Die evangelische Kirche hatte in Berlin kaum noch etwas zu sagen. Als moralische oder gar spirituelle Instanz rangiert sie hinter Union. Doch jetzt, mit der Flüchtlingskrise, fühlt sie sich berufen, auf die moralische Tube zu drücken. Und wirkt, weil sie nur die Regierungsworte kopiert, wie Regierungssprecher eben so wirken: Etwas dürftig. Staatstragend im schlimmsten Sinne des Wortes.

Dabei wäre ein Innehalten und Nachdenken über die letzten Jahrzehnte der weitaus bessere Weg, als die Wichtigmacherei, die man uns als christliche Nächstenliebe aufdrücken will. Denn die evangelische Kirche hätte etwas zu bieten, was wir brauchen. Was vor allem die Flüchtlinge brauchen. Etwas, wofür wir die Flüchtlinge womöglich beneiden. Was vielleicht der Grund dafür ist, dass einige wünschen, der Islam sei ein Teil dieses Landes - was er aber nicht ist.

Doch über diesen Punkt schweigen die evangelischen Pfaffen. Sie reden nicht mehr über das, worum es dort doch eigentlich geht. Rechthaberisch und überheblich diskutieren sie lieber über den möglichen Ausschluss Luthers aus ihrem Kreis. Sie schweigen zu Glaube und Geist.

Denn auch das sollte klar sein: Die evangelische Kirche hat zwar in den letzten Jahrzehnten verloren. Aber das metaphysische Bedürfnis, wie Kant es nennt, ist allgegenwärtig geblieben. Es tobt sich nur eben an anderem aus. Und die evangelische Kirche trottete etwas einfältig hinterher, als hätte sie nichts mehr zu bieten. Sie wurde zum modebewussten Laienverein, der buchstäblich zu allem nurmehr ein Ja und Amen hervorbringt. Nur nicht zum Glauben.

Dienstag, 6. Dezember 2016
Wer nicht rechnen kann muss fühlen

Leider ist dieser Satz nicht immer richtig. Er stimmt nur, wenn die Rechnung zum eigenen Schaden gereicht. Trifft es andere, dann sind Rechenfehler im schlimmsten Fall das Problem der anderen Leute.

So oder so ähnlich hat wohl Herr Ralf Stegner von den Sozialdemokraten gedacht. Falls er denn wirklich gedacht hat. Aber gerechnet hat er ganz sicher nicht. Tatsächlich hat er getwittert.

Auch er musste zum Mord in Freiburg ein paar Zeilen schreiben. Und natürlich musste er sich vor die sogenannten Flüchtlinge stellen. Zitat:

"Abscheuliches Gewaltverbrechen wird politisch instrumentalsiert. zynisch gegenüber Opfer und auch gegenüber 99.9% der Flüchtlinge."

Ob der Mann vom linken Flügel der SPD vorher berechnet hat, was seine Prozentzahl bedeutet? Ich fürchte nicht. Linke haben mit Mathematik üblicherweise wenig am Hut. So auch Stegner.

Denn 99.9% unschuldige sogenannte Flüchtlinge macht 0.1% Kriminelle. So schließe ich aus der Zahl, die Stegner offenbar einzugestehen bereit ist. Bei einer Millionen und 80% Männern ergeben sich 800.000 zusammen und damit 800 Täter. Achthundert! Und die war Herr Stegner bereit über die Grenze zu lassen. Die wurden von Frau Merkel eingeladen, nach Deutschland zu kommen.

Politiker sind manchmal so dumm!

Und eben zynisch. Denn Herrn Stegner werden die potentiellen Mörder nichts tun. Sie zielen auf Frauen. Auf Frauen, die sich nicht ordentlich kleiden. Aber diese Opfergruppe ist Herrn Stegner ganz offensichtlich egal.

Montag, 5. Dezember 2016
Mördersender im übertragenen Sinne

Wenn in Dresden vor einer Eroberer-Moschee ein Brandsatz Feuer fängt, dann findet sich die Prominenz des Gutdeutschen Reichs ein und Frau Merkel lässt dem Imam ihre Anteilnahme versichern. Dass Presse und Fernsehn dabei sind, versteht sich von selber. Und natürlich wird per se erstmal vermutet, dass die Tat einen rechten Hintergrund habe.

Wenn dagegen in Freiburg eine junge Frau zuerst vergewaltigt und anschließend umgebracht wird - dann maulen hiesige Politiker über Leute, die den gesellschaftlichen Hintergrund des Täters benennen. Mit den islamischen Männergesellschaften hat das ja alles so gar nichts zu tun.

Und was machen Presse und Fersehn? Zumindest das staatstreue Fernsehn berichtet erst gar nicht. Weil die Nachricht eine Lokalnachricht sei. Schließlich war ja kein Moslem bedroht. Wäre das so, dann wäre die Minderheit der Muslime bedroht. Und da hilft nur ein ständiger Aufstand der gutdeutschen Bürger, zu dem das Fernsehn dann umgehend aufruft.

Frauen bilden hierzulande die Mehrheit. Also ist es egal, was mit ihnen geschieht. Wozu sollte ein von Deutschen finanzierter Sender über den Vorfall berichten.

Vor einigen Jahren wurde gleichfalls in Dresden eine junge Muslima ermordet. Der Aufschrei war groß und ging durch die Presse. Das Fernsehn war tätig dabei. Aber die trug auch ein Kopftuch. Also verdient sie die Ehre der gutdeutschen Trauer.

Wundern sich diese Halunken vom Gutdeutschen Rundfunk wirklich noch ernsthaft, dass man sie Lügenfunk, Lückenfunk oder Verleugnerfunk nennt? Mehr und mehr erinnern diese Berichterstatter an die letzten Tage des Großdeutschen Reichs. Da wurde auch nurmehr verschwiegen, wo die Frontlinie gerade verläuft.

Aber tatsächlich sind Lügen-, Lücken- oder Verleumderrundfunk harmlose Worte. Denn ein Rundfunk, der den Mord einer Frau absichtlich verschweigt, weil sie deutsch ist, tötet in Wahrheit diese Frau ein weiteres Mal. Im übertragenen Sinne hat er sich den Titel Mördersender redlich verdient.

Die Mitschuld des Herrn Gabriel

In Freiburg wurde eine junge Frau von einem jungen Mann vergewaltigt und dann ermordet. Das, so die Meinung einiger Politiker, sei in Deutschland schon immer geschehen. Womit sie ja richtig liegen. Solche Taten gab es in Deutschland auch vorher.

Bei dieser Tat aber kam der Täter aus dem afghanischen Raum. Es handelte sich um einen Flüchtling oder Asylant oder Migrant. Die Begrifflichkeit schwankt hier mindestens so breit, wie Gang und Gerede der Politikerkaste. Insbesondere die eines Politikers: Des Herrn Gabriel von den Sozialdemokraten.

Nach Tagen des Schweigens zu dem Mord äußert er sich und warnt mal wieder. Nein, nicht vor männlichen Flüchtlingen oder Asylanten oder Migranten. Er warnt vor Hetze gegen Flüchtlinge oder Asylanten oder Migranten. Denn die hätten mit dem Fall nichts zu tun.

Dann halten wir doch mal fest: Ohne die Politik von Frau Merkel wäre der mutmaßliche Mörder nicht in Deutschland gewesen. Ohne die Politik der Leugnung der kulturellen Unterschiede hätte man gewarnt sein können in Deutschland. Ohne eine Politik des systematischen Verschweigens von Übergriffen auf deutsche Frauen, wären viele deutsche Frauen sehr viel früher auf Abstand gegangen.

Aber richtig: Wer hier gewarnt hat, wurde zum Volksverhetzer gestempelt. Man durfte Merkels Politik der offenen Grenzen nicht kritisieren - sie war alternativlos. Man durfte nicht auf die kulturellen Besonderheiten einer von perverser Männlichkeit dominierten Gesellschaft verweisen. Und natürlich durfte man nach den ersten, systematischen Großübergriffen davon nicht berichten.

Und nun setzt sich dieser feiste Sozi hin und stellt sich vor die arabisch-afghanischen Männer. Statt klare Worte zu finden zum Islam und seiner Gesellschaft, schwadroniert dieser intellektuelle Schwachmate etwas von Volksverhetzung. Als wären wir das Problem. Dabei möchte ich wetten, dass er seine beiden Töchter gewarnt haben würde vor dem Flüchtlingsheim in seiner Nähe. Und das wäre auch gut so gewesen. Sofern es denn tatsächlich eins gäbe.

Oder hätte er es im schlimmsten möglichen Fall wie die Eltern der Geschändeten von Freiburg gemacht? Hätte er sich mit den Gruppen, aus denen der vermutliche Täter stammt, solidarisch erklärt, weil Sie eine Minderheit bilden? Hätte er also die Liebe zu seinen Kindern seiner ideologischen Haltung untergeordnet? Dann hätte die Ideologisierung wesentlicher Teile dieser Gesellschaft neue Höhen über dem moralischen Abgrund erklommen. Allerdings kennt man das von Kommunisten, die ihre Familien verraten haben im Dienste der Sache.

Die Sache scheint auf den ersten Blick eine gute zu sein. Der Schutz von Minderheiten lautet das Ziel. Doch gerade dieser geht durch diese Haltung verloren. Denn die Flüchtlinge oder Asylanten oder Migranten mögen ja in der Minderheit sein - doch die kleinste Minderheit ist der einzelne Mensch. Den hat die Politik hier im Interesse ihrer Interessen vergessen.

Um es deutlich zu sagen: Natürlich sind nicht alle Flüchtlinge Schuld. Aber es waren auch nie alle Deutschen Schuld an den Nazis. Und trotzdem traf sie eine Mitschuld an deren Verbrechen. Darauf zu verweisen wäre das mindeste, wozu man deutsche Politiker auffordern kann. Gerade von deutschen! Aber gerade die haben aus der Geschichte so gar nichts gelernt. Vor allem die Sozialdemokraten. Und in diesem Sinne trifft sie eine Mitschuld an dem Mord an dem Mädchen.

Sonntag, 4. Dezember 2016
Hunde wie Bellen beißen nicht

Nun hat die Medienmacht des guten Faschismus es also geschafft und in Österreich einen grünen Präsidenten wählen lassen. Und das alles mit 53% der Stimmen.

Auch wenn man Niederlagen nicht schönreden soll. Aber von diesem Sieg des grün-linken Milieus wird man einmal als ihrem letzten in Österreich reden. Lassen wir ihnen also die Freude über diesen Scheinsieg. Denn genau das ist er: Schon unter dem noch amtierende Präsident hat Österreich seine Grenzen für die Invasoren geschlossen. Es wird unter Bellen nicht anders. Denn dieser Hund kann nicht mehr beißen.

Entscheidend ist nämlich, wie auch in Deutschland, das Parlament. Und da sieht es nach allen Umfragen düster aus für die Blockparteien aus Sozialisten und Konservativen. Auf 50% kamen sie bei den Wahlen in 2013 - nach den Umfragen sind es noch 45%. Und auch die bekommen sie nur, weil sie in Österreich eine rationalere Politik durchgesetzt haben. Die FPÖ liegt in Umfragen dagegen bei 35%. Eine AfD mit 35% würde in Deutschland wohl zu Putschplänen führen.

Nein, die Welt der Multikultis nähert sich ihrem Ende. Mit dem Sieg von Trump im Rücken lassen sich die Konservativen jagen. Sie machen entweder Politik wie die Freiheitlichen - oder der Erdboden wird sie verschlucken. Und nur darum kann es schlussendlich gehen: Die aktuelle Politik der Selbstvernichtung schnell zu beenden.

Merkel ist also in Bälde allein. Und mit ihr das Gutdeutsche Reich. Doch diese Situation ist für Deutsche Ideologen nichts neues. Sie haben sie in den letzten Tagen deutscher sozialistischer Staaten erlebt. Und auch damals hoffte man nach einem letzten Sieg noch auf den Endsieg.

Schlimm daran ist allein die höhere Zahl der zu erleidenden Opfer. Also die Opfer der Politik der offenen Grenzen. Das vorerst letzte ist jetzt in Freiburg zu beklagen: Eine junge Frau, die von einem sogenannten Flüchtling vergewaltigt wird bevor er sie tötet.

Dass die Frau ihren Mörder womöglich gekannt hat, macht die Sache erst wirklich zu einem Symbol. Zum Symbol für die Naivität und Dummheit einer ganzen Gesellschaft. In Österreich haben diese Herrschaften noch immer eine Mehrheit von 53%. Und in einigen Jahren wird man sich fragen: Warum haben die das geduldet? Warum haben sie sich nicht früher gewehrt? Aber auch das hatten wir schon. Es gibt kein Lernen in der Geschichte.

*
[Für die politisch Korrekten: Ich bezeichne Herrn von Bellen ausdrücklich nicht als Hund, sondern nutze den Namen in einem Wortspiel. Nach vielen Dutzend dämlichen Bemerkungen über meine Wortspiele, erkläre ich dieses hier zur Abwechslung mal.]

Kirchen im Windschatten der Hilfsindustrie

Dass Flüchtlingen geholfen wird, ist selbstverständlich. Doch diese Selbstverständlichkeit wird heute von verschiedenen Interessengruppen für sich genutzt. Man kann auch sagen: Schamlos ausgenutzt. Dazu gehören zuerst die Einrichtungen der Hilfsindustrie. Also all jene Pöstchenjäger, die ihren Teil der Milliarden abhaben wollen: Lehrer, deren Kenntnisse kaum einer bräuchte, Sozialarbeiter, die nicht den Hauch einer Chance auf Anstellung hätte. Sie alle frohlocken ob der vielen, die therapiert werden müssen.

Eine weitere Gruppe, die sich dem Zug angeschlossen hat, sind die Kirchen. Im Grunde kümmert sich seit Jahren kaum einer ernsthaft um deren Positionierung. Aber seit die sogenannten Flüchtlinge da sind, ergreifen sie Partei für jeden, der behauptet, ein Flüchtling zu sein. Wer laut genug jammert, findet dort ein offenes Ohr.

Hier aber haben die Pfaffen ihren eigenen Geist nicht verstanden. Das christliche Hilfsgebot galt zu keinem Zeitpunkt für Menschen, für die das Betteln ein Geschäftsmodell ist. Der Punker, der sich im U-Bahn-Eingang ausstreckt, weil er Arbeit nicht mag, ist etwas ganz anderes, als der in Not geratene Bettler. Und ein Mann, der seine Familie in Syrien lässt, und sie dann nachholen will oder eine Familie, die einen Minderjährigen losschickt, damit der restliche Clan auf dem Weg des Familiennachzugs nachziehen kann - sie verdienen kein Mitleid, sondern bestenfalls einen Fahrschein für die Rückfahrt.

Mit den Helfern ist es nicht anders. Wer hilft, weil das sein Job ist, der ist im Grunde kein Helfer. Er macht seine Arbeit. Und wer die Politik der hemmungslosen Einwanderung unterstützt, weil er sich Geld und Arbeit verspricht, ist moralisch nicht besser, als jeder andere, der versucht, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit dem Unterschied, dass seine Tätigkeit von der finanziellen Hilfe der anderen abhängig ist, die er zuvor massiv unter moralischen Druck gesetzt hat.

Wenn also ein katholischer Bischof den Familiennachzug für alle Flüchtlinge fordert, dann mag er sich dabei selber gefallen und sein bischöfliches Bäuchlein selbstzufrieden reiben. Christlich ist daran aber nicht unbedingt viel. Es sei denn der Bischof möchte gerne allen helfen, die sich aufs Betteln verstehen. Dann aber muss er auch dem Bankräuber helfen, der nicht weiß wohin mit seiner Beute. Denn genau das ist Deutschland für die meisten der Ankömmlinge tatsächlich: Ein Land, an dem man sich systematisch bereichert.

Und wenn ein protestantischer Bischof behauptet, Christen dürften nicht in einer Partei sein, die als einzige die Flüchtlingspolitik von Anbeginn kritisiert hat, dann sollte er sich die Mühe machen, seine Forderung argumentativ zu untermauern. So dahingestellt ist diese Haltung nämlich alles mögliche: Nur eben nicht christlich. Hinter der Forderung nach Ausschluss lauert viel eher Hass auf den Nächsten. Insbesondere, wenn die Forderung allein aus schnöden Eigeninteresse hinausposaunt wird. Und das von einer protestantischen Kirche, die zu keinem Zeitpunkt die Mitgliedschaft in der NSDAP für unvereinbar mit dem Christentum hielt.

Tatsächlich ist es christlich, sich um die Grundlagen dieses Landes Sorgen zu machen. Auch, weil das Christentum von vielen Flüchtlingen ausdrücklich abgelehnt wird und etliche sogar explizit zum Ermorden von Christen eingereist sind.

Samstag, 3. Dezember 2016
Treuer Trump

Es weht ein neuer Wind im Weißen Haus. Richtig, bisher ist es nur ein Wind. Denn noch ist Trump nicht in Amt und Würden. Aber an allen Ecken und Kanten ist Änderung angesagt. Und davor graut den Etablierten.

Nach den deutlichen Worten in Richtung Illegalen, folgte gestern ein deutliches Wort in Richtung China. Nein, nicht nach Rotchina. Sondern nach Taiwan. Also jenen Teil Chinas, der ebenso China ist, wie der Teil auf dem Festland. Und der von Richard Nixon und allen folgenden Präsidenten verraten wurde im Interesse der Einbindung Pekings.

Trump hat nun mit Taipeh telefoniert und damit deutlich einen Wechsel angedeutet. Denn die Republik China hat mindestens die gleichen Rechte wie das kommunistische Regime in Peking. Wenn nicht sogar mehr. Demokratisch ist das Land jedenfalls allemal länger als Rotchina. Und außerdem steht es zu seinen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten.

Es wird also Ernst. Trump meint nicht nur, was er sagt. Er setzt es auch um. Verbündete werden wie Verbündete behandelt. Zumindest an diesem Punkt könnte Washington von Moskau lernen. Die Kurden, neben Israel die zuverlässigsten Kämpfer auf Seiten der GIs im Irak, leiden gerade unter einer Politik des pragmatisch motivierten Verrats.

Hübsch und peinlich ist die Reaktion von Obama. Es distanzierte sich so schnell wie möglich von Trumps Aktion und biederte sich Peking an, indem es dessen Alleinvertretungsanspruch unterstrich. Was kümmern uns Taiwan und Hongkong.

Aber Obamas Gerede interessiert nun wirklich niemanden mehr. Außer natürlich in Deutschland. Im Land der Führerreden wird man die schönen, farbigen Worte noch in Jahrzehnten genießen. Wichtig ist, was aktuell ist. Und da haben die Glückwünsche für Trump zu seinem Sieg aus dem republikanischen China Gewicht. Mehr jedenfalls, als das unanständige Schweigen des Erdogan- und Putinverstehers des deutschen Außenministers.

Überall ist also Änderung angesagt. In den Vereinigten Staaten sowieso, aber auch in Europa. Nur Deutschland bleibt bei seinem neuen Sonderweg, eine arabische Exklave werden zu wollen mit Arabisch als Pflichtfach und Kopftuch und Niqab als Teil seiner Kultur.

Aber so ist das mit den Deutschen ja schon immer gewesen. Sie erkennen eine Faschismus immer als Letzte. Und falls das Volk es vorher erkannt haben sollte - die Regierung braucht dann immer noch etwas länger. 1945 und 1989 lassen grüßen.

Freitag, 2. Dezember 2016
Weisenpresse

Seit gestern wird das Wort "Lügenpresse" erneut diskutiert. Und natürlich wehrt sich die Presse, als solche bezeichnet zu werden. Unabhängig davon, dass der Begriff durchaus nicht so gebraucht wird, wie behauptet.

Doch was macht man mit einer Presse, die um eine Wahrheit nach allen Regel der mittelmäßigen Rhetorik herumzuschleichen versucht? Wie soll man Blätter nennen, deren erste Aufgabe die Produktion von Luftblasen ist? Nein, Lügenpresse ist durchaus nicht richtig. Aber die Wahrheit steht in diesen Zeitungen nun wahrlich nicht.

So schreibt das Neue Deutschland von gestern über meinen Antrag auf Mitgliedschaft in einem Nachbarschaftszentrum Sätze wie diesen: "Studenten hatten gesagt, sie hätten den statistischen Zusammenhang zwischen der Anzahl von Terroranschlägen und dem Anteil von Muslimen in der Bevölkerung berechnen müssen." Welche Studenten das gesagt haben sollen, das weiß das Blatt der Linken offenbar nicht.

Der rbb darf nach einer einstweiligen Verfügung nicht mehr verbreiten, ich hätte die Studenten den statistischen Zusammenhang zwischen der Anzahl von Terroranschlägen und dem Anteil von Muslimen in der Bevölkerung berechnen lassen. Also dreht das Neue Deutschland die Sache ein klein anders und behauptet, Studenten hätten sowas gesagt. Das kann keiner prüfen. Und selbst wenn es nicht stimmt - Studenten sagen viel, wenn der Tag lang ist. Falsch und juristisch angreifbar ist hier nichts.

Allerdings produziert der Beitrag auch nicht mehr als heiße Luft: Studenten haben also irgend etwas gesagt. Inhaltsärmer geht es wohl kaum. Ein kritischer Leser würde das merken.

Noch fader ist die Einschätzung meines Blogs: "Wer seinen Blog mit dem Titel 'Die Verheerung Europas' liest, kann Zweifel daran haben, ob für Hebold die Würde des Menschen auf für Muslime und Migranten gilt." Da hätte der kritische Leser doch gerne mal wenigstens ein Beispiel gehört. Ein winziges nur. Doch es kommt nichts. Rein gar nichts!

So ist das dann aber nicht mehr, als das Bauchgefühl einer Lokalredakteuerin. Sie darf den impliziten Vorwurf, Muslimen und Migranten würde von mir die Menschwürde bestritten, so mir nichts, dir nichts als Zweifel in der man-Form undeutlich äußern. Gutdeutsche Journalisten müssen nichts mehr begründen. Sie erspüren Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und Faschismus.

Dieses inhaltsleere, laue Gebräu erinnert an die Begründung der Kündigung durch eine Hochschule vom Mai: in der es hieß, ich hätte Aufgaben gestellt, "die eine rassistische Tonlage hatten", und dass ich Äußerungen getätigt habe, "die eine stark rassistische und fremdenfeindliche Färbung haben". Tonlage? Färbung?? - Man könnte meinen, ich hätte an einer Hochschule für Musik unterrichtet.

Nein, gelogen ist daran nichts. Gesagt aber ebenfalls nichts. Denn es ist nur unbewiesenes Zeugs, das man auch überhaupt nicht beweisen will. Man will einen Eindruck erzeugen. Der entsteht durch Wortwahl und durch Wiederholung.

Diese Art der Presse ist in Deutschland durchaus bekannt. Sie hielt die Weisen von Zion am Leben. Mit ihr sicherten zwei sozialistische Regime sich die Wege zur Macht und deren Erhalt. Offenbar hat Gutdeutschland etwas ähnliches nötig. Und das ist ja im gewissen Sinne ein Zeichen der Hoffnung.

Donnerstag, 1. Dezember 2016
Mimosenpresse

Und wieder wirft die Presse den Begriff Lügenpresse in den Raum. Und schon wieder mit einer einzigen Intention: Eine Unterstellung zu widerlegen, die so nie gemacht worden ist. Diesmal sogar mit präsidialer Unterstützung. Damit nur ja keiner die Zeichen der Zeit missversteht.

Ja, bei Pegida wurden Transparente getragen, auf denen stand "Lügenpresse". Aber auch dem letzte Dämel war klar, dass damit nicht die gesamte Presse gemeint war. Denn im Internet gibt es genügend Presseorgane, die eben meistens nicht lügen. Es handelte sich als mitnichten um eine Verallgemeinerung oder Verabsolutierung. Es ging um den Titel, den einige Presseorgane verdienen, weil sie im Zusammenhang mit bestimmten politischen Fragen die Realitäten negieren und immer wieder auch lügen. Und offenbar haben die das ja durchaus auch so verstanden.

Der Einwand der Dummerchen - der Verallgemeinerungs- oder auch Pauschalisierungsvorwurf - zieht also nicht, denn das Wort war immer nur auf jene Lügenorgane gemünzt. Wohl dem, der ihn sich anzieht.

Das eigentliche Problem mit der deutschen Presse, soweit sie sich staatsdienlich zeigt, liegt jedoch ganz woanders und tiefer. Diese Presse ist mit Leuten besetzt, die eingreifen wollen. Am liebsten als Ermittler und Richter in einem. Enge Verbindungen zur Staatsanwaltschaft sind da sehr nützlich.

Diese Journaille berichtet nicht mehr von dem, was geschah. Sie manipuliert. Und das in einer Schamlosigkeit, wie man sie bisher nur aus den beiden sozialistischen Staaten Deutschlands kannte.

Die Motive und noch mehr die Methoden haben sie dabei von den linken Zirkeln der 1960er Jahre gelernt. Auch damals wollte jeder zu jedem war sagen. Heute wollen Journalisten nicht selten ebenfalls zu jedem Gebiet etwas sagen und am liebsten auch noch bestimmen.

Dabei ergibt sich umgehend eine peinliche Oberflächlichkeit, die durch ideologische Arroganz kompensiert wird. Adorno lässt grüßen. Von dem heißt es in Bezug auf Musik: Die tiefsinnigen Statements waren falsch und die richtigen durchgehend banal. So auch der durchschnittliche Journalist in Gutdeutschland. Der ist nicht zufällig links.

Besonders deutlich wird die fachliche Armseligkeit bei Themen, von denen schon die Studenten von damals nicht viel verstanden. Das elende Geschwätz über Syrien ist das bezeichnenste Beispiel. Bis heute ist nicht eine einzige tiefgreifende Analyse der militärischen Lage erschienen - nicht eine. Es bleibt alles auf der menschenlichen Ebene hängen und gefüllt mit Allerweltsformeln wie: Wir müssen die Kinder retten. Das ist richtig - aber es ist eben auch banal. Der Brexit und Trump liefern gigabyteweise Anschauungsmaterial. Die Beiträge zu sogenannten digitalen Welt sind so gewichtig, wie die Beiträge der deutschen Wirtschaft zu eben jener - irgendwo bei Null.

Diese Oberflächlichkeit wird allein durch eine arrogante Sprache und Haltung verdeckt. Man weiß sich auf der staatstreuen Seite, erhält ja auch präsidiale Unterstützung. Die andere, die aus dem Netz, sind die Dowen und natürlich sind sie ideologische verbrämt. Von hier aus ist die Abneigung und das Unwissen zumindest psychologisch verständlich.

Weil man aber gegen die andere Seite so schwer oder auch immer häufiger gar nicht mehr anstinken kann, beginnt man systematisch zu unterstellen. Was wirkungsvolleres hat man nicht mehr. Es ist wie in den letzten Tagen der Edition Suhrkamp. Man dreht sich nur noch im eigenen Saft und wirft sich die Vorwürfe zu, die man selbst in den Raum gestellt hat. Mit einem Unterschied: Diese Art Presse ist mit der Politik aufs Engste verbandelt.

Daher wirkt das Gejammer der Presse, dass man sie pauschal als Lügenpresse bezeichne, wie das Gejammer eines Königs, der die Kritik des Volks nicht versteht. Dabei weiß jeder, dass das Gejammer scheinheilig ist - denn die Mittel der Gewalt, die hält er in seiner Hand. Also erscheint er als Mimose. Und daher ist Mimosenpresse das bessere Wort. Sie lamentiert darüber, dass man sie nur unter Gewaltandrohung noch ernst nimmt.

November Dezember Januar
* Der Titel "Die Verheerung Europas" bezieht sich auf die Aufzeichnungen von Wilhelm Muehlon aus den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs. Muehlon gehört zu den großen deutschen Intellektuellen, die heute praktisch vergessen sind. Sein Kriegstagebuch über den Zweiten Weltkrieg zählt zum besten und spannendsten, was über diese zweite europäische Katastrophe geschrieben wurde: Distanziert, zugleich beteiligt und immer mit einem Blick, den man sich für die heutige Zeit wünscht.
© Wolfgang Hebold
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