Wolfgang Hebold
Die Verheerung Europas *
Ein Tagebuch des Niedergangs
Noch ein Blog? - Ja, noch ein Blog. Denn ein politisch denkender Bürger kann diesem Treiben nicht weiter stillschweigend zusehen. Politiker und Medien strengen sich an, Europa, das an Katastrophen in den vergangenen 100 Jahren nun wahrlich genug erduldet hat, in die nächste zu schicken. Stichworte: Verschuldung, Islamisierung, ethische Verwahrlosung, Verdummung durch Medien und Politik. Die Liste ist lang, sehr lang.
Was aber macht jemand, der weder über die Zeit noch die Mittel verfügt, in diesen Fall rettend einzugreifen? - Er dokumentiert den Niedergang für die Nachwelt. Aus seiner verengten Perspektive und mit beschränkten Mitteln. Aber mit der Freiheit, die diese persönliche Perspektive verleiht.
März >>> April
Donnerstag, 31.März 2016
Der Kopftuchmoslem
Seit Wochen nimmt in Berlin die Zahl der Frauen mit Kopftuch auch in Stadtteilen zu, die davon bisher verschont geblieben sind. Die - so der Papst wörtlich - »Invasion der Araber« macht es möglich.
Doch was sage ich Frauen. Man sieht ja nur das Kopftuch. Und wenn sich darunter nicht gerade eine dieser beinahe durchgehend über gewichtigen Muselmaninnen aus Kreuzberg verbirgt, dann bleibt es häufig
offen, welches Geschlecht hier versteckt werden soll. Jedenfalls ist die Weiblichkeit nicht sichtbar., soll, so Mohammed es will, nicht sichtbar sein.
Wenn aber eine Frau nicht zeigen will, dass sie eine Frau ist - warum soll man ihr dann noch als Frau begegnen? Ist es da nicht weitaus angebrachter, sie überhaupt gar nicht erst als Frau wahrzunehmen? Sie also nicht mehr als »sie«, sondern als neutrales Wesen zu sehen und als »es« anzusprechen?
Dass diese neutrale Form, also das »es«, im Deutschen Kindern vorbehalten ist, muss nicht weiter stören, denn bekanntlich war Mohammeds Lieblingsfrau Aischa gleichfalls ein Kind, als er sie heiratete und noch immer ein Kind - 9 Jahre - , als er mit ihr, wie man so schön neutral zu sagen pflegt, die Ehe vollzog. »Es« trifft also die richtige Form und das in jeder Hinsicht.
Da es sich bei »es« aber um einen Moslem handelt und hier die männliche Form gilt, bleiben zwei Varianten für alle, die die
Gläubigen angemessen bezeichnen wollen: »Der« Kopftuchmoslem oder »das« Kopftuchmoslem. Im ersten Fall liegt die Betonung auf moslemisch, im zweiten auf dem Stück Stoff.
Da »es« aber um eine Frage des Glaubens geht und nicht um eine des richtigen Tuchs, plädiere ich für »den Kopftuchmoslem«, also die männliche Form. Das ist wahrscheinlich nicht politisch korrekt, aber, wie fast immer in solchen Fällen, in allen anderen Hinsichten richtig.
Dienstag, 29.März 2016
Wirklicher Mut
Die deutsche Journaille übt sich ja gerne in ihrem eigenen Mut, wenn es mit einem Justizminister im Rücken gegen einige Tausend Demonstranten in Dresden geht. Doch von wirklichem Mut haben diese Schreiberlinge so gar keine Ahnung. Denn sie riskieren nichts, aber auch gar nichts.
Wie anders andere Journalisten anderer Länder. Sie riskieren ihr Leben, um sagen zu können, was man auch hierzulande am liebsten verbieten möchte: Dass der Islam die Ursache für die Mordorgien im Namen Mohammeds ist.
Amr Adeeb, ein bekannter Moderator aus Ägypten hatte den Mut zu diesem klaren Statement. Vielleicht hatte er es auch nur einfach leid, das Lügen über den Islam.
Und wie reagieren die sogenannten Qualitätsmedien Deutschlands? Die FAZ jedenfalls bringt es zu einer Meldung und spricht von einem Ausraster - als hätte der Ägypter nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Vielleicht hat er das ja wirklich nicht. Denn der Mann wird nun um sein Leben fürchten müssen. Anders als die gepamperte Journaille lebt er in einem Land, das offene Worte mit Gewalt beantwortet. Entweder von Seiten des
Staates oder von Seiten der radikalen Moslems.
Diese deutsche Presse hat schon nicht zu Salman Rushdie gestanden, als es darauf angekommen wäre. Sie hat sich nach dem Mordaufruf aus Teheran in feigen Rechtfertigungen geübt, warum man die »Satanischen Verse« nicht herausgeben dürfe.
Aber jammern wir nicht. Wer will schon die Unterstützung von Salonantifaschisten? Und es ist ja auch richtig: Die Reform des Islam, besser seine Überwindung, muss aus den moslemischen Ländern kommen. Aus deutschen
Landen kommt sie jedenfalls nicht. Aber wann wurde eine totalitäre Ideologie auch schon mal in Deutschland von den Deutschen selber beendet?
Adolf Hitler wurden sie selber nicht wieder los. Erich Honecker stürzte auch erst, als die Russen seinem Sturz zugestimmt hatten. Und die selbstherrliche Angela Merkel und ihre Volksfront erfreuen sich einer breiten Unterstützung des urgut gewordenen Deutschen.
Ostermontag, 28.März 2016
Warum habt ihr uns verlassen?
Ein neuer Massenmord durch einen moslemischen Gläubigen - gestern in Pakistan. Der Deutschlandfunk strengt sich an, davon nicht zu berichten. Ich habe auch nichts von Fahnen gehört, die auf Halbmast gesetzt sind, wie noch Anfang der Woche nach den Anschlägen in Brüssel. Zählen Kinder und ihre Mütter nicht, wenn sie aus Pakistan stammen und überdies Christen sind? Natürlich nicht.
Europa ist mit sich selber beschäftigt und bildet sich ein, den bereits tobenden Krieg mit seinen eigenen Mittel zu führen. So hatte die FAZ vorgestern allen Ernstes einen moslemischen Psychologen parat, der den islamischen
Terrorismus als europäisches Phänomen einordnen durfte. Es wären die Gewaltphantasien von im Grunde integrierten jungen Männern. Das klingt plausibel. Denn jung sind die Mörder fast ausnahmslos. Doch integriert?
Ich weiß nicht, woher der Mann den intellektuellen Mut nimmt, Mörder, die eine ganze Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen wollen, als integriert zu bezeichnen. Und so wundert es nicht, dass es gestern einmal mehr widerlegt worden ist: Die Bombe von Lahore wurde von einem Lehrer einer islamischen Religionsschule gezündet. Mitten unter Frauen und Kindern und mit einer einzigen Absicht: Die Christen aus Pakistan zu vertreiben.
Oder handelt es sich bei dem Mörder von Lahore um eine andere Art Terrorist? In jedem Fall beziehen sich beide Arten auf den denselben Propheten. So verschieden sind sie also wohl nicht. Die Rede von den integrierten jungen Männern kann, egal wie man es dreht, schwerlich korrekt sein.
Die Alternative: Sie sind im Islam und im moslemischen Denken und Handeln bestens integriert, klingt daher ungleich plausibler. Der Islamismus ist das Produkt der Phantasien junger moslemischer Männer.
Aber davon will man in der deutschen Presse nichts wissen. Laut FAZ wurde den Opfern die Anwesenheit in dem Vergnügungspark zum Verhängnis. Ein
Hinweis auf die strategische Absicht der Mörder - die Christen durch Terror zu vertreiben - fällt wie immer der Netiquette der FAZ zum Opfer. Wahrscheinlich passte den Redakteuren der Hinweis auf die Vertreibung der Christen aus der Türkei nicht. Der Westen rührt keinen Finger, um die Christen des Orients zu retten. Nicht einen.
Langsam muss man froh sein, dass die Russen in Syrien eingegriffen haben und diesen Job übernehmen. Sie bzw. die Syrer um Assad sind gestern in Palmyra eingerückt. Wie sich zeigte, sind die antiken Stätten doch nicht so kaputt, wie vermutet. Darüber ist man hier glücklich. Das Leben eines Christen zählt dagegen herzlich wenig. Und das am Ostermontag.
Ostersonntag, 27.März 2016
Anti-islamisch - Na und?
Heute haben wir wieder einmal einen Aufruf zum Dialog. Genauer: Zum Reden. In der FAZ. Reden sollen Christen und Moslems miteinander. Schon, damit nicht alles im islamischen Terror versinkt und am Ende einer oder gar viele den Islam für terroristisch halten.
Ich weiß nicht, ob hier der Islam missverstanden wird. Denn Terror gegen unschuldige Zivilisten ist ja wahrlich kein Privileg islamischer Terroristen; linke und rechte Ideologien, aber auch andere religiöse Gruppen und Sekten, hatten ihre Terrorgruppen. Was aber ganz sicher vollkommen missverstanden wird, das ist der Begriff des Rassismus.
Diese Begriffsverwirrung beginnt mit dem mittlerweile so gerne in diesem Kontext verwendeten Schlagwort: Antisemitismus. Dieser gilt als Rassismus - und das völlig zu recht. Der Antisemitismus der Nationalsozialisten war definitiv rassistisch begründet.
Doch der Antisemitismus war nicht immer rassistisch. Weder der von Luther noch der von Wagner. Tatsächlich war ihnen das Judentum als Religion nicht geheuer. Deren Gebräuche lehnten sie ab. Ein Jude, der konvertierte, war dagegen einer von ihnen. Erst Ende den 19.Jhds wurde dann aus einem religiösen ein Begriff der Rasse. Einmal Jude, immer Jude - trotz Konvertierung. Dieser Antisemitismus hatte mit dem Judentum als Religion nichts mehr zu tun. Und es würde
mich sehr interessieren, was im Dritten Reich mit jenen Nicht-Juden passierte, die zum Judentum konvertierten. Im Rahmen einer Rassentheorie, die sich ernst nimmt, dürften sie Arier bleiben.
Damit wird deutlich, dass der heutige Anti-Islamismus mit dem Antisemitismus eines Luther verwandt ist, sich also gegen das Judentum als Religion wendet. Ist diese Haltung verwerflich? - Wer hier mit dem Hinweis auf die Religionsfreiheit »Ja« sagt, muss vorsichtig sein, denn damit entzieht sich jede Religion der Kritik. Und damit sind wir beim Islam.
Denn genau das ist der Trick, mit dem Moslems in der westlichen Welt ihre Religion immunisiert gegen Kritik. Sie bezeichnen als
religiös begründet, was in Teilen lediglich eine ordinäre Kleidervorschrift oder eine drakonische juristische Praxis darstellt, die allein dazu dient, einen Herrschaftsanspruch zu begründen.
Anders jene im Westen, die den Islam verteidigen wollen. Sie deuten, oder besser missdeuten, Kritik an moslemischen Sitten und Bräuchen als anti-islamisch im Sinne von anti-semitisch, d.h. im Kern rassistisch. Das Ziel ist offensichtlich: Die Kritiker des Islam sollen auch von dieser Seite zum Schweigen gebracht werden. Wer will schon Rassist sein? Tatsächlich aber ist diese Verdrehung eine perfide Diffamierung; zum einen der Kritiker des Islam. Zum anderen der Opfer eben des rassistisch begründeten Antisemitismus.
Samstag, 26.März 2016
Radio Moskau
Womit beginnen? - Mit dem, was einen bewegt, was einen ärgert, was einen zur Entscheidung treibt, ein solches Tagebuch zu beginnen. Denn eigentlich mag ich Tagebücher nicht. Interessant sind sie nur für die Nächsten, eifersüchtige Liebhaberinnen und - aber auch nur vielleicht - für die Nachkommen. Schon ein halbes Jahr nachdem man sie geschrieben hat, fällt es schwer, sie zu lesen. Mein Mitleid gehört den Geheimdienstmitarbeitern - sofern die das überhaupt lesen.
Der Auslöser kommt aus Bremen. Dort stellen SPD und Grüne die Regierung und haben letzte Woche das Mediengesetz verändert. Dabei
beweisen sie einmal mehr ihr Staatsverständnis: Der Staat gehört den Ideologen. Und die wollen bekanntlich ihre Ideologie verbreiten.
Um es kurz zu machen: Radio Bremen wird von nun verpflichtet - Zitat - »die besonderen Belange von Migrantinnen und Migranten zu berücksichtigen. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen ist nachhaltig zu unterstützen.«
Sicherlich denken die Initiatoren, es sei nett gemeint, dass Menschen mit Migrationshintergrund und überdies Menschen mit Flüchtlingen nachhaltig unterstützt werden sollen - aber was hat diese politische
Vorgabe in einem Rundfunkgesetz verloren? - Richtig: Nichts.
Einmal mehr wird hier von dem Grundsatz der Unabhängigkeit des Staates bzw. der Medien Abstand genommen. Aus Radio Bremen wird mehr und mehr Radio Willkommenskultur, wahlweise Radio Damaskus oder auch Radio Moskau. Dass ein weiterer gesetzlicher Zusatz Parteien von der Mitsprache im Rundfunkrat ausschließt, die keinen Fraktionsstatus haben, wirkt denn nicht mehr sonderlich überraschend. Böse überrascht werden könnten am Ende allerdings die Initiatoren des Gesetzes, denn erst neulich flogen die Grünen nur knapp nicht aus zwei Landtagen raus. Wie solche Parteien sich am
Ende beschweren können, der Gegner missbrauche politische Macht, bleibt wohl allen mit einem Sinn für politische Freiheit ein Rätsel. Denn tatsächlich sind sie nur das Opfer ihrer eigenen Dummheit geworden.
So wird auf diesem Weg Deutschland gefügig gemacht. Flankiert von den Medien wollen die selbsterklärend alternativlosen Parteien ungestört durchregieren, bis auch der letzte Widerstand gebrochen wurde. Dass sie sich in Europa mit dieser Politik mehr und mehr isolieren, wird sie so wenig stören, wie einige deutsche Vorgängerregierungen, die meinten, sie lägen absolut richtig und Europa habe zu folgen.
April, 2016
* Der Titel "Die Verheerung Europas" bezieht sich auf die Aufzeichnungen von Wilhelm Muehlon aus den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs. Muehlon gehört zu den großen deutschen Intellektuellen, die heute praktisch vergessen sind. Sein Kriegstagebuch über den Zweiten Weltkrieg zählt zum besten und spannendsten, was über diese zweite europäische Katastrophe geschrieben wurde: Distanziert, zugleich beteiligt und immer mit einem Blick, den man sich für die heutige Zeit wünscht.
© Wolfgang Hebold
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